Ermittlungen gegen LEAG

Wirtschaftsnews2 Monaten ago602 min

Hintergrund der Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat Ermittlungen gegen einen Verantwortlichen der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) eingeleitet. Dies geschah nach einer Strafanzeige der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Die Umweltschutzorganisation hatte im April 2025 Bedenken geäußert, dass im Lagebericht des Unternehmens erhebliche Emissionen aus den Braunkohletagebauen nicht korrekt angegeben wurden.

Vorwurf der unvollständigen Angaben

Die DUH vermutet, dass die LEAG durch unvollständige Angaben zu Emissionen und weiteren Umweltauswirkungen die Gesamtemissionen des Unternehmens erheblich unterschätzt hat. Dies könnte als Verstoß gegen Umwelt- und Berichtspflichten gewertet werden. Zudem wird kritisiert, dass die LEAG nicht ausreichend über die finanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Rekultivierung von durch den Kohleabbau geschädigten Flächen informiert.

Forderungen der Deutschen Umwelthilfe

Die DUH fordert eine vollständige Aufklärung der Situation sowie Transparenz bezüglich der tatsächlichen Emissionen des Unternehmens. Bei nachgewiesenen Pflichtverstößen sollen Konsequenzen für die Verantwortlichen folgen.

Stellungnahme der DUH

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH, betont die Wichtigkeit der Einhaltung von Umweltauflagen durch die LEAG. Er hebt hervor, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, über die Klimabelastungen und die damit verbundenen Risiken des Unternehmens informiert zu werden.

Rechtslage

Es wird darauf hingewiesen, dass in jedem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren die Unschuldsvermutung gilt, bis ein rechtskräftiger Abschluss des Verfahrens erfolgt ist.

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