Ukrainischer Präsident

Wirtschaftsnews12 Monaten ago1634 min

Ablehnung eines sofortigen Waffenstillstands

Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelenskyy hat am Sonntag die Forderungen nach einem sofortigen Waffenstillstand im laufenden Krieg gegen Russland zurückgewiesen. Er betonte, dass ein Ende der Feindseligkeiten ohne klare Sicherheitsgarantien ein „Versagen für alle“ wäre.

Vertrauen in die US-Beziehungen

Laut Berichten des Financial Times äußerte Zelenskyy sein Vertrauen, dass die Beziehung zwischen der Ukraine und den USA bestehen bleibt, und hob hervor, dass diese über jeden einzelnen Moment hinausgeht. Nach einem bedeutenden Treffen mit über einem Dutzend europäischer Führer, das von einer angespannten Meinungsverschiedenheit im Weißen Haus überschattet wurde, erklärte er: „Wir müssen offen sein.“

Fehlerhafte Waffenruhe ohne Sicherheitsgarantien

Zelenskyy erklärte weiter, dass es ein Fehler wäre, dem Kampf ohne einen durch militärische Macht unterstützten Mechanismus zuzustimmen. Er verwies auf Russlands Bruch des Waffenstillstands in der Ostukraine nach der Annexion der Krim im Jahr 2014. „Wenn man kein Ende des Krieges hat und keine Sicherheitsgarantien, kann niemand einen Waffenstillstand kontrollieren“, wurde er zitiert.

Mineralvereinbarung als erster Schritt

In einem Beitrag auf X schrieb Zelenskyy: „Wir sind bereit, die Mineralvereinbarung zu unterzeichnen, und dies wird der erste Schritt zu Sicherheitsgarantien sein. Aber das ist nicht genug, und wir brauchen mehr als nur das.“

Forderung nach Frieden

Zelenskyy betonte: „Ein Waffenstillstand ohne Sicherheitsgarantien ist gefährlich für die Ukraine. Wir kämpfen seit 3 Jahren, und das ukrainische Volk muss wissen, dass Amerika auf unserer Seite steht.“ Er fügte hinzu: „Wir wollen Frieden. Deshalb bin ich in die Vereinigten Staaten gekommen und habe Präsident Trump besucht. Der Deal über Mineralien ist nur ein erster Schritt in Richtung Sicherheitsgarantien und näher zum Frieden. Unsere Situation ist schwierig, aber wir können nicht einfach aufhören zu kämpfen, ohne die Garantie, dass Putin morgen nicht zurückkehrt.“

Unterschrift der Ressourcenvereinbarung ausstehend

Nach dem hitzigen Austausch verließ Zelenskyy in seinem Konvoi, nachdem er gebeten wurde zu gehen, ohne eine geplante gemeinsame Pressekonferenz abzuhalten. Die Ressourcenvereinbarung blieb ununterzeichnet, wie das Weiße Haus mitteilte.

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