Besuch des US-Sicherheitsberaters in Indien

Wirtschaftsnews12 Monaten ago1203 min

Termin und Treffen

Der US-amerikanische National Security Advisor, Jake Sullivan, wird am 5. und 6. Januar nach Indien reisen. Ziel seines Besuchs ist es, sich mit seinem indischen Amtskollegen Ajit Doval sowie weiteren hochrangigen Regierungsvertretern zu treffen. Dabei stehen umfassende Gespräche zu bilateralen, regionalen und globalen Themen auf der Agenda.

Gespräche mit indischen Offiziellen

Sullivan wird auch den Außenminister S. Jaishankar treffen. Dies stellt den letzten bedeutenden Besuch eines Vertreters der scheidenden Biden-Administration in Indien dar. Die beiden führenden Politiker hatten sich bereits im vergangenen Monat in Washington D.C. getroffen.

Wichtige Themen der Gespräche

Ein zentraler Punkt von Sullivans Besuch wird eine Rede am Indian Institute of Technology in Neu-Delhi sein. In dieser wird er betonen, dass die Partnerschaft zwischen den USA und Indien für die regionalen und globalen Prioritäten der ausgehenden Administration von großer Bedeutung ist und von beiden großen politischen Parteien unterstützt wird.

Chinas Einfluss und Dammprojekte

Laut einem hochrangigen US-Beamten werden während des Besuchs auch Gespräche über die Auswirkungen chinesischer Dammprojekte geführt. Washington und seine westlichen Verbündeten betrachten Indien seit langem als Gegengewicht zu Chinas wachsendem Einfluss in Asien und darüber hinaus.

Ein anonymer Beamter äußerte, dass die von China errichteten Staudämme in der Indopazifik-Region potenziell schädliche Umweltauswirkungen auf die Anrainerstaaten haben können.

Indiens Bedenken gegenüber China

Indien hat Bedenken gegenüber Chinas Plan geäußert, einen Wasserkraftdamm im Tibet am Yarlung Zangbo Fluss zu bauen, der nach Indien fließt. Das indische Außenministerium hat Peking aufgefordert, sicherzustellen, dass die Interessen der Anrainerstaaten durch diese Aktivitäten nicht beeinträchtigt werden. New Delhi plant zudem, die Situation zu überwachen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um die eigenen Interessen zu schützen.

Chinas Stellungnahme

Laut chinesischen Behörden wird der Bau von Wasserkraftprojekten in Tibet keine wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt oder die Wasserversorgung der Anrainerstaaten haben.

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