Massendemos und Forderungen nach Abschiebungen
Am Samstagabend kam es in Deutschland zu Protesten von rechtsradikalen Gruppierungen, die massenhafte Abschiebungen forderten. Dies geschah im Kontext der Empörung über einen kürzlichen Vorfall, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen und mehrere Dutzend verletzt wurden, nachdem ein Auto in einen belebten Weihnachtsmarkt gefahren war.
Der Verdächtige
Der Verdächtige, Taleb al-Abdulmohsen, ein 50-jähriger Psychiater aus Saudi-Arabien, befindet sich in Untersuchungshaft und sieht sich mehreren Mordanklagen gegenüber. Er lebt seit fast zwei Jahrzehnten in Deutschland und hat in der Vergangenheit anti-islamische Äußerungen getätigt. Der genaue Beweggrund für den Angriff ist bislang unklar.
Protestverlauf und Stimmung
Laut Polizei kam es während der Proteste in Magdeburg, an denen etwa 2.100 Personen teilnahmen, zu Auseinandersetzungen und einigen „geringen Störungen“. Die Demonstranten, von denen einige schwarze Sturmhauben trugen, hielten große Banner mit der Aufschrift „Reimigration Now“ hoch und schwenkten „Heimatflaggen“, um ihre Botschaft zu unterstreichen.
Parolen und Forderungen
Die Protestierenden skandierten, dass „alle, die Deutschland nicht lieben, das Land verlassen sollten“. Zudem betonten sie, dass „Migration tötet“ und forderten, „unsere Städte, unsere Dörfer und unser Heimatland zurückzunehmen“.
Details zum Vorfall
Die Behörden berichteten, dass der Verdächtige Notausgänge genutzt hatte, um auf das Gelände des Weihnachtsmarktes zu gelangen, wo er beschleunigte und in die Menschenmenge raste. In einem dreiminütigen Angriff verletzte er mehr als 200 Personen. Der Verdächtige wurde noch am Tatort festgenommen.

