Angriffe auf die Ukraine
Russlands Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass seine Streitkräfte möglicherweise erneut eine neue Rakete einsetzen werden, nachdem sie in dieser Woche als Reaktion auf den Einsatz von amerikanischen und britischen Waffen durch Kiew auf russischem Territorium Ziele in der Ukraine angegriffen haben. Am Donnerstag gab Russland den Einsatz einer Oreshnik-Rakete auf die Stadt Dnipro bekannt, was die jüngste Eskalation im langanhaltenden Konflikt darstellt.
Erfolgreiche Tests und Produktion
Bei einem Treffen mit Vertretern des Verteidigungsministeriums und Waffenherstellern am Freitag gratulierte Putin zu dem, was er als erfolgreichen Test bezeichnete. Er betonte: „Wir werden diese Tests fortsetzen, auch unter Kampfbedingungen, abhängig von der Situation und der Art der Sicherheitsbedrohung, die für Russland entsteht.“ Zudem kündigte er an, dass die Serienproduktion dieser Waffe beginnen werde.
Nukleare Schwelle und westliche Unterstützung
Putin hat die Schwelle für den Einsatz des russischen Atomarsenals gesenkt, während Präsident Joe Biden eine Wende vollzogen hat und der Ukraine den Einsatz von US-ATACMS-Raketen zur Bekämpfung russischer Ziele gestattet hat. Auch die Ukraine setzte britische Storm Shadow-Raketen gegen russische Ziele ein. Laut Sergey Karakaev, dem Kommandeur der strategischen Raketenkräfte Russlands, ist die neue Rakete in der Lage, Ziele in ganz Europa zu erreichen und übertrifft einige hochpräzise Langstreckenwaffen.
Ukrainische Verteidigungsmaßnahmen
Seit Beginn des Krieges hat die Ukraine ihre westlichen Partner überzeugt, Luftverteidigungssysteme bereitzustellen, einschließlich der US-amerikanischen Patriot-Batterien, trotz anfänglicher Bedenken seitens ihrer Verbündeten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Freitag mit, dass sein Verteidigungsminister Gespräche mit Partnern über neue Systeme führt, „die das Leben vor neuen Risiken schützen können“.