Keine Einladung für ehemalige Mitarbeiter
Der designierte Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass er seine frühere Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sowie den ehemaligen Außenminister Mike Pompeo nicht in seine neue Regierung einladen wird. In einem Beitrag auf Truth Social äußerte er: „Ich habe die Zusammenarbeit mit ihnen sehr genossen und schätze ihren Dienst für unser Land.“
Haleys politische Karriere
Nikki Haley, die ehemalige Gouverneurin von South Carolina, trat in diesem Jahr gegen Trump in den republikanischen Vorwahlen an. Sie konnte einige wohlhabende Unterstützer von Wall Street gewinnen, hatte jedoch Schwierigkeiten, die Basis von Trump zu überzeugen. Viele Republikaner der alten Garde sahen in ihrer Kandidatur eine letzte Chance, ihren Einfluss innerhalb der Partei zurückzugewinnen.
Pompeos Loyalität
Mike Pompeo, ein loyaler Anhänger Trumps, diente zuvor als Direktor der Central Intelligence Agency. In der Diskussion um die Besetzung des Außenministeriums werden Namen wie Ric Grenell, der ehemalige Botschafter in Deutschland, und Steven Mnuchin, der frühere Finanzminister, genannt.
Republikaner übernehmen die Kontrolle
Die Republikaner haben die Kontrolle über die Regierung übernommen, nachdem sie das Weiße Haus und den Senat gewonnen haben und in der Wahl zum Repräsentantenhaus führend sind. Dies bedeutet, dass Trumps Nominierungen für 4.000 Regierungspositionen, darunter mehr als zwei Dutzend Kabinettsmitglieder, voraussichtlich problemlos durch den Bestätigungsprozess im Senat gehen könnten.
Neue Personalentscheidungen
Trump hat kürzlich bekannt gegeben, dass die Florida-Repräsentantin Susie Wiles seine Stabschefin sein wird. Wiles, die von Trump als „Eisbaby“ bezeichnet wurde und gerne im Hintergrund bleibt, hat als Erste eine begehrte Position in der neuen Regierung erhalten, während zahlreiche Parteianhänger um Kabinettsposten in Washington konkurrieren.
Übergabe der Macht
Präsident Joe Biden wird Trump am 13. November im Weißen Haus zu ihrem ersten Treffen nach den Wahlen empfangen. Dies markiert den Beginn des Machtübergangs in den USA, der im Januar abgeschlossen sein wird. Das Treffen findet um 11 Uhr im Oval Office auf Einladung von Biden statt, wie die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Samstag in einer Erklärung bekannt gab.