Katharina Thalbach über Kulturpolitik in Deutschland

Wirtschaftsnews1 Jahr ago2772 min

Warnung vor Joe Chialo

Katharina Thalbach äußerte sich besorgt über die mögliche Ernennung von Joe Chialo (CDU) zum Kulturstaatsminister. In einem Interview betonte die Schauspielerin, dass eine solche Entscheidung Deutschland in eine provinziellere Richtung führen könnte.

Kürzungen im Kulturetat

Thalbach kritisierte die aktuellen Kürzungen im Kulturetat Berlins und verwies auf die finanziellen Probleme, die der Flughafen BER verursacht hat. Sie stellte fest, dass trotz eines erheblichen Haushaltslochs ausgerechnet der Kulturetat, der ohnehin der kleinste Posten im Haushalt sei, gekürzt werde.

Unzufriedenheit mit der Kulturpolitik

Die Schauspielerin äußerte ihren Unmut über die mangelnde Reaktion des Kultursenators auf diese Entscheidungen. Sie hinterfragte die aktuelle Kulturpolitik und forderte eine Rückkehr zu einer Sichtweise, die Kultur als Selbstverständlichkeit für die Gesellschaft betrachtet.

Förderung von Kultur

Thalbach betonte die Notwendigkeit, auch weniger populäre kulturelle Projekte zu unterstützen. Ihrer Meinung nach sollten auch unbekannte Autoren und innovative Ideen gefördert werden, um die kulturelle Vielfalt zu erhalten.

Traum von einer James-Bond-Rolle

Abschließend sprach Thalbach humorvoll über ihren Wunsch, eine Rolle als James Bond oder dessen Nachfolgerin zu übernehmen. Sie zeigte sich bereit, die körperlichen Anforderungen dafür zu erfüllen und stellte klar, dass sie für eine solche Herausforderung bereit wäre.

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