Trumps Ziel: Maduros Absetzung
US-Präsident Donald Trump hat unmissverständlich klargemacht, dass er die Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro anstrebt. Trotz der Tatsache, dass der mutmaßliche Drohnenangriff auf eine Hafenanlage in Venezuela von offizieller Seite noch nicht bestätigt wurde, ist die Absicht der USA offensichtlich.
Militärische Präsenz in der Karibik
Im August 2025 wurde das Kopfgeld auf Maduro auf 50 Millionen US-Dollar erhöht. Zudem ordnete Trump die größte US-Marinepräsenz in der Karibik seit dem Ende des Kalten Krieges an. Diese umfasst elf Kriegsschiffe, darunter den größten Flugzeugträger der Welt sowie mehrere Zerstörer und Kreuzer. Die militärische Drohkulisse ist deutlich erkennbar.
Vorwürfe gegen Maduro
Die USA werfen Maduro vor, der Kopf des sogenannten „Sonnenkartells“ zu sein, welches seit Ende November auf der Liste ausländischer Terrororganisationen des US-Außenministeriums steht. Diese Vorwürfe sind jedoch nicht mit konkreten Beweisen untermauert.
Völkerrechtliche Bedenken
Venezuela gilt als Transitland für Kokain aus Kolumbien, Peru und Ecuador. Die militärischen Aktionen der USA, einschließlich der Angriffe auf mit Zivilisten besetzte „Drogenboote“ sowie der mutmaßliche Drohnenangriff, werfen Fragen zum Völkerrecht auf. Bislang bleibt ein internationaler Protest gegen diese Vorgehensweisen aus.

