Gabriela Monteros Freude
Die venezolanische Pianistin Gabriela Montero äußerte sich in einem Gespräch mit NDR Kultur über ihre große Freude über die Verleihung des Friedensnobelpreises an ihre Freundin María Corina Machado. Montero bezeichnete die Auszeichnung als eine wichtige Anerkennung für den langjährigen politischen Einsatz von Machado.
Ein neues Kapitel für Venezuela
Montero betonte, dass dieser Preis Venezuela die Möglichkeit gebe, „ein neues Kapitel zu beginnen“. In ihrem Gespräch erinnerte sie sich an ihre Kindheit, als sie und Machado gemeinsam Klavierunterricht hatten. Sie berichtete von einem Vorspiel, bei dem beide auftraten und Montero hob hervor, dass sie das Programm mit ihren Namen noch aufbewahrt hat.
Freundschaft und Hoffnung auf Veränderung
Die beiden Frauen sind seit ihrer Kindheit befreundet und stehen in regelmäßigem Kontakt. Montero äußerte die Hoffnung, dass der Friedensnobelpreis dazu beiträgt, das Schweigen über die Situation in Venezuela zu brechen. Sie kritisierte die ehemaligen Präsidenten Chávez und Maduro und bezeichnete sie als verantwortlich für die aktuelle Krise im Land. Montero sieht nun eine Chance für positive Veränderungen.
Ein persönlicher Wunsch
„Unser größter Wunsch als Freundinnen ist nun, dass wir uns einmal bei einem Konzert in Venezuela treffen und uns endlich wieder umarmen können“, sagte Montero. Ihr Gespräch mit NDR Kultur Moderatorin Franziska von Busse bietet weitere Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle zu diesem bedeutenden Ereignis.

