Explosion in einer Moschee
In Nordwest-Pakistan kam es zu einer Explosion in einer Moschee innerhalb eines pro-talibanischen Seminars, bei der mindestens fünf Gläubige ums Leben kamen und zahlreiche weitere verletzt wurden. Der Vorfall ereignete sich am letzten Freitag vor dem Ramadan während des Freitagsgebets in Akkora Khattak, einem Bezirk in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Keine Verantwortung übernommen
Bislang hat keine Gruppe die Verantwortung für den Anschlag übernommen, der in der Jamia Haqqania stattfand, einem Seminar mit bekannten Verbindungen zu den afghanischen Taliban.
Bombenanschlag vor dem Ramadan
Die Explosion ereignete sich am letzten Freitag vor dem Beginn des heiligen Monats Ramadan, der voraussichtlich am Samstag oder Sonntag beginnen wird, abhängig von der Mondsichtung in Saudi-Arabien.
Notstand in Nowshera
Die Detonation fand im Hauptsaal der Madrassa während des Freitagsgebets statt, was die Behörden dazu veranlasste, in Nowshera einen Notstand auszurufen.
Erste Ermittlungen
Laut ersten Ermittlungen könnte es sich um einen Selbstmordanschlag handeln. Khyber Pakhtunkhwas Inspektor General, Zulfiqar Hameed, äußerte sich dazu und berichtete von Verletzten sowie von den Opfern.
Ziel des Anschlags
Die Polizei stellte fest, dass Maulana Hamidul Haq Haqqani möglicherweise das Ziel des Anschlags war. Maulana Haqqani ist der Führer der JUI-S und der Sohn des verstorbenen Maulana Samiul Haq.
Reaktionen der Regierung
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den Vorfall und sprach den Opfern sein Beileid aus. Er betonte, dass solche feigen und abscheulichen Terrorakte den Kampf gegen den Terrorismus nicht schwächen können. Auch der Innenminister Pakistans, Mohsin Naqvi, äußerte sein tiefes Bedauern über den Verlust von Menschenleben.

