Negative Reaktionen weltweit
Der Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über den Gazastreifen zu übernehmen und die dort lebenden Palästinenser umzusiedeln, hat weltweit eine breite Ablehnung erfahren. Führende Politiker aus dem Nahen Osten, europäischen Verbündeten sowie globalen Mächten wie China und Russland haben sich negativ zu dem Plan geäußert und ihre Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung bekräftigt.
Trumps Vision für Gaza
Während einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu stellte Trump seine Vorstellung vor, Gaza in „die Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln, wobei die USA die Wiederaufbauarbeiten leiten würden. Er erklärte: „Die USA werden den Gazastreifen übernehmen, und wir werden dafür verantwortlich sein, alle gefährlichen, nicht detonierten Bomben und anderen Waffen zu beseitigen, die Gebäude abzureißen und eine wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen, die unzählige Arbeitsplätze bieten wird.“
Reaktionen aus dem Nahen Osten
Saudi-Arabien war eines der ersten Länder, das Trumps Vorschlag zurückwies und seine Unterstützung für einen unabhängigen palästinensischen Staat bekräftigte. In einer Erklärung wurde betont, dass das Königreich jegliche Verletzung der legitimen Rechte des palästinensischen Volkes ablehne. Ein hochrangiger iranischer Beamter äußerte ebenfalls, dass Iran keine Umsiedlung von Palästinensern unterstütze. Ägypten, das zuvor abgelehnt hatte, palästinensische Flüchtlinge im Rahmen eines Nachkriegsarrangements aufzunehmen, betonte, dass Wiederaufbaumaßnahmen nicht die Umsiedlung der Bewohner des Gazastreifens beinhalten dürften.
Globale Verbündete äußern sich
Der australische Premierminister Anthony Albanese zeigte sich sichtbar frustriert über Trumps Äußerungen und betonte die langjährige Position seines Landes. Er stellte klar, dass Australiens Haltung unverändert sei und sich nicht geändert habe.

