Tupperware-Podcast mit Friedrich Liechtenstein

Wirtschaftsnews1 Jahr ago2883 min

Insolvenz der Tupperware

Die einst beliebte Tupperware, bekannt als die Mutter aller Dosen, hat im vergangenen Herbst Insolvenz angemeldet. In Deutschland wird das Geschäft nun vollständig eingestellt. Dies wirft die Frage auf, wer für den Niedergang der ikonischen Plastikschüssel verantwortlich ist.

True Crime-Podcast mit Friedrich Liechtenstein

Der Deutschlandfunk-Podcast „Who Killed Tupper“ beleuchtet diese Thematik in vier spannenden Folgen. Friedrich Liechtenstein, der als Gastgeber und Schauspieler auftritt, führt die Zuhörer durch eine komplexe Geschichte, die mit schwarzem Humor, transatlantischem Wirtschaftskrimi und überraschenden Wendungen gespickt ist.

Die Geschichte der Tupperdose

Die Erzählung beginnt in den 1950er Jahren in Amerika, wo die berühmte Plastikdose aus Kriegsrestmaterial entwickelt wurde. Der geniale Erfinder Earl Tupper und seine charismatische erste Verkäuferin Brownie Wise stehen im Mittelpunkt dieser Erzählung. Während Wise die Schüssel zu internationalem Ruhm verhilft, bleibt ihr eigenes Schicksal tragisch und vergessen.

Einblicke und Interviews

In „Who Killed Tupper“ kommen verschiedene Stimmen zu Wort, darunter eine brasilianische Tupperware-Verkäuferin, eine US-amerikanische Lokaljournalistin und Insider wie der ehemalige Vizepräsident des Unternehmens, Simon Hemus. Die Zuhörer erfahren von einem möglichen nordkoreanischen Hackerangriff, der die Ambitionen der Marke Tupper beeinträchtigt haben könnte, sowie von Finanzinvestoren und Reddit-Aktionären, die den Markt beeinflussen.

Feministische und stilistische Fragestellungen

Der Podcast geht über die reine Unternehmensgeschichte hinaus und behandelt auch feministische und stilistische Aspekte der Haushaltsikone. Die Kombination aus journalistischer Recherche, True Crime-Satire und fiktiven Hörspielszenen schafft ein einzigartiges Hörerlebnis, das am besten über Kopfhörer genossen werden sollte.

Verfügbarkeit

Der Podcast „Who Killed Tupper“ ist ab dem 28. Januar in der Deutschlandfunk App sowie auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

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