Unfall der Jeju Air Maschine

Wirtschaftsnews1 Jahr ago3203 min

Schwarze Kästen und Aufzeichnung

Am Samstag gab das südkoreanische Verkehrsministerium bekannt, dass die aus dem Wrack der Jeju Air Maschine geborgenen schwarzen Kästen etwa vier Minuten vor dem tödlichen Unfall aufgehört haben zu arbeiten. Bei dem Unglück kamen 179 von 181 Personen an Bord ums Leben.

Erste Analysen und Erkenntnisse

Nach einer ersten Analyse der Geräte kam das US-amerikanische National Transportation Safety Board (NTSB) zu dem Schluss, dass sowohl der Flugdatenschreiber als auch der Cockpit-Sprachrekorder vor dem Absturz aufhörten, Daten aufzuzeichnen. Der Vorfall ereignete sich am 29. Dezember, als die Boeing 737-800 von Bangkok zum Muan International Airport in Südkorea unterwegs war und versuchte, eine Notlandung durchzuführen.

Ursachenforschung

Das Verkehrsministerium erklärte, dass derzeit unklar sei, warum die Geräte in den letzten vier Minuten keine Daten mehr aufzeichneten. Ein gemeinsames Ermittlungsteam aus koreanischen und US-amerikanischen Beamten arbeitet daran, die Ursache für den Ausfall der Geräte zu ermitteln. Die schwarzen Kästen wurden zur näheren Untersuchung an das NTSB geschickt, nachdem festgestellt wurde, dass einige Daten fehlten.

Sicherheitsmaßnahmen und Expertisen

Die südkoreanische Regierung hat sich verpflichtet, die Sicherheit an Flughäfen zu verbessern, nachdem Experten den hohen Todesfall mit dem Lokalisierungssystem des Muan Flughafens in Verbindung gebracht haben. Dieses System, das aus einer Reihe von Antennen besteht, dient dazu, Flugzeuge während der Landung zu leiten.

Vogelstreik und Triebwerksausfall

Laut Videoaufnahmen scheint eines der Triebwerke während des Fluges aufgrund eines Vogelstreiks an Leistung verloren zu haben. Es ist jedoch noch nicht bestätigt, ob das andere Triebwerk ebenfalls ausgefallen ist, möglicherweise ebenfalls durch einen Vogelstreik oder aus anderen Gründen.

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