Chinas Entscheidung für Staudammprojekt

Wirtschaftsnews1 Jahr ago3803 min

Verteidigung des Staudammprojekts

Das chinesische Außenministerium hat seine Entscheidung verteidigt, den Bau des größten Staudamms der Welt am Brahmaputra-Fluss in Tibet zu genehmigen. Dies geschah trotz Bedenken seitens Indiens und Bangladeschs. Ein Sprecher des Ministeriums, Mao Ning, erklärte, dass die hydropower Entwicklung in den unteren Flussläufen keine negativen Auswirkungen auf die Region haben werde.

Fokus auf erneuerbare Energien

Mao Ning betonte, dass das Projekt darauf abzielt, die Entwicklung sauberer Energie voranzutreiben und auf den Klimawandel sowie extreme hydrologische Katastrophen zu reagieren. Laut Ning wurde die hydropower Entwicklung in der Region über Jahrzehnte hinweg umfassend untersucht, und es wurden Schutzmaßnahmen zum Schutz des Projekts und der ökologischen Umwelt ergriffen.

Kommunikation mit Nachbarländern

Sie fügte hinzu, dass China weiterhin den Dialog mit den Ländern in den unteren Flussläufen aufrechterhalten und die Zusammenarbeit zur Katastrophenprävention und -hilfe intensivieren werde, um den Anwohnern zugutekommen.

Genehmigung des Staudammprojekts

Am Mittwoch genehmigte China den Bau des Staudamms am Brahmaputra-Fluss in Tibet, was Besorgnis bei den Regierungen Indiens und Bangladeschs auslöste. China veröffentlichte eine offizielle Erklärung, die den Plan bestätigte, einen Damm am Yarlung Zangbo-Fluss zu errichten, dem tibetischen Namen für den Brahmaputra-Fluss.

Details zum Bau

Der Damm wird an einer bedeutenden Schlucht gebaut, wo der Fluss eine U- Wendung macht, bevor er nach Arunachal Pradesh und anschließend nach Bangladesch fließt. Berichten zufolge wird China über eine Billion Yuan (137 Milliarden US-Dollar) in dieses Mega-Projekt investieren, was die Kosten anderer Infrastrukturprojekte weltweit übersteigt.

Integrierung in den Fünfjahresplan

Das Brahmaputra-Staudammprojekt wurde in Chinas 14. Fünfjahresplan (2021-2025) aufgenommen, der 2020 vom CPC-Plenum verabschiedet wurde. Zuvor hatte China 2015 die Betriebsaufnahme der größten Anlage Tibets, der 1,5 Milliarden Dollar teuren Zam-Hydropower-Station, gestartet.

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