Rechtliche Auseinandersetzung in Pennsylvania
Das tägliche Gewinnspiel von Elon Musk, bei dem eine Million Dollar an Wähler vergeben wird, hat eine rechtliche Herausforderung durch den Staatsanwalt von Philadelphia überstanden. Ein Richter im Bundesstaat Pennsylvania entschied, dass das Gewinnspiel nicht blockiert werden soll.
Urteil des Richters
Richter Angelo Foglietta wies am Montag den Antrag des Staatsanwalts zurück, der das Gewinnspiel als illegale Lotterie bezeichnete. Die Entscheidung fiel kurz nach einer Anhörung, in der der Anwalt von Musk erklärte, dass die Gewinner nicht zufällig ausgewählt wurden.
Details des Gewinnspiels
Musk’s politische Aktionskomitee, das pro Donald Trump ist, vergibt bis zum Wahltag am 5. November täglich eine Million Dollar an Personen, die eine Petition für Meinungsfreiheit und das Recht auf Waffenbesitz unterzeichnet haben. Um teilzunehmen, müssen die Gewinner registrierte Wähler in einem umkämpften Bundesstaat sein. Das Gewinnspiel gibt keine Vorgaben dazu, für welchen Kandidaten die Wähler stimmen sollen.
Vorwürfe und Verteidigung
Der Staatsanwalt Larry Krasner reichte letzte Woche Klage gegen Musk und das PAC ein und beantragte, das Gewinnspiel zu stoppen. Er argumentierte, dass es sich um eine „unrechtmäßige Lotterie“ handele, die die Bürger von Philadelphia dazu verleite, persönliche Informationen preiszugeben. Musk’s Anwalt, Chris Gober, wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass die Gewinner aufgrund ihrer Eignung als öffentliche Sprecher für das PAC ausgewählt werden, nicht durch Zufall.
Erwartungen an die Teilnehmer
Chris Young, der Schatzmeister des PAC, äußerte, dass er überrascht war, als Musk bei einer Rallye letzten Monat sagte, die Empfänger würden zufällig ausgewählt. Young erklärte, dass die Empfänger der Millionenzahlungen Arbeitsverträge für das PAC unterzeichnen müssen und dass sie das Geld durch ihre Arbeit verdienen. Die Auswahl basiert auf Kriterien wie der Anzahl der geworbenen Personen und der Übereinstimmung mit den Werten des Programms.
Politische Motivation?
Krasner bezeichnete das Gewinnspiel als „Abzocke“ und wies darauf hin, dass die Klage nicht politisch motiviert sei. Er betonte, dass er auch in der Vergangenheit rechtliche Schritte gegen Demokraten unternommen habe.