Kiews Erwartungen an den Westen

Wirtschaftsnews11 Monaten ago1514 min

Rasche Reaktionen auf den „Siegesplan“

Die ukrainische Regierung, unter der Führung von Präsident Selenskyj, fordert von den westlichen Verbündeten eine zügige Reaktion auf ihren sogenannten „Siegesplan“. Aus Kiew wird betont, dass die Zeit drängt und es nicht nur um Tage, sondern um Stunden gehe. Andrij Jermak, der Chef des Präsidentenbüros, äußerte in einem Interview, dass die Partner der Ukraine die Logik des Plans verstehen und nun konkrete Schritte zur Unterstützung erforderlich sind.

Details des Plans und militärische Unterstützung

Die genauen Einzelheiten des „Siegesplans“ sind bislang nicht öffentlich bekannt, sollen jedoch bald veröffentlicht werden. Präsident Selenskyj hat das Konzept bereits in vertraulichen Gesprächen mit Staats- und Regierungschefs in Paris, Rom und London vorgestellt. Bei einem Treffen in Berlin mit Kanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde ebenfalls über den Plan diskutiert. Die Ukraine fordert insbesondere die Bereitstellung von Langstreckenwaffen, um militärische Ziele in Russland anzugreifen.

Ziele der ukrainischen Führung

Die ukrainische Führung hat wiederholt betont, dass das Ziel darin besteht, die militärischen Kapazitäten Russlands zu schwächen, um zukünftige Aggressionen zu verhindern. Darüber hinaus wird eine Einladung zur NATO-Mitgliedschaft gefordert.

Erfolge bei Drohnenangriffen

Jermak berichtete von der großen Aufmerksamkeit, die der Plan erhalten hat, und betonte die Notwendigkeit konkreter Zusagen vom Westen. Selenskyj brachte von seinen Reisen neue Verteidigungspakete mit, die unter anderem Zusagen für Flugabwehrsysteme und Investitionen in die ukrainische Drohnenproduktion umfassen.

Zerstörung russischer Munitionslager

Der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Olexander Syrskyj, lobte die Erfolge bei Drohnenangriffen auf militärische Ziele in Russland. Berichten zufolge wurden Munitions- und Treibstofflager getroffen, was zu erheblichen Explosionen und Störungen im Nachschub führte.

Berichte über zerstörte Waffenlager

Laut dem ukrainischen Auslandssender Freedom wurden seit Anfang August zahlreiche russische Waffenlager zerstört. Mindestens sechs große Munitionslager sollen mit Drohnen angegriffen worden sein, wobei in den Regionen Twer und Krasnodar erhebliche Verluste an Munitionsvorräten gemeldet wurden. In einem Lager in Toropez im Gebiet Twer sollen etwa 30.000 Tonnen Munition gelagert gewesen sein. Auch Lieferungen aus dem Iran und Nordkorea sollen betroffen sein. Diese Informationen sind jedoch nicht unabhängig verifiziert.

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