Trump über Einwanderung und Strafmaßnahmen

Wirtschaftsnews11 Monaten ago1313 min

Wahlkampfauftritt in Colorado

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat während eines Wahlkampfauftritts in Colorado ein düsteres Bild der aktuellen Situation in den USA gezeichnet. Er äußerte sich erneut negativ über Einwanderer und kündigte drastische Maßnahmen an, um gegen ausländische Bandenmitglieder vorzugehen.

Apokalyptische Visionen

Trump bezeichnete die USA als „Besetztes Amerika“ und erklärte, dass das Land von einer kriminellen Macht beherrscht werde. In seiner Rede versprach er den Zuhörern, dass der 5. November als „Tag der Befreiung“ in die Geschichte eingehen werde.

Falsche Darstellungen und Rhetorik

In Aurora wurde ein Video veröffentlicht, das bewaffnete Latinos in einem Wohnhaus zeigt und von rechten Medien weit verbreitet wurde. Dies führte zu verzerrten Darstellungen, die behaupteten, dass die Stadt von lateinamerikanischen Einwanderern terrorisiert werde. Trump nutzte diese Narrative, um seine Wahlkampfbotschaft zu unterstützen, die besagt, dass die USA von „Wilden“ und „Tieren“ überrannt würden.

Kritik an Kamala Harris

Trump nannte seine demokratische Rivalin Kamala Harris eine „Kriminelle“ und verbreitete die falsche Behauptung, dass venezolanische Banden in Colorado auf Polizisten schießen dürften. Er sprach von einem „inneren Feind“, den er als „Abschaum“ bezeichnete, der das Land hasse.

Drastische Maßnahmen und Gesetze

Trump kündigte an, ein Gesetz aus dem Jahr 1789 zu nutzen, um kriminelle Ausländer zu deportieren. Er nannte seine geplante Massenabschiebung „Operation Aurora“ und drohte mit einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren ohne Bewährung für abgeschobene Kriminelle, die versuchen, in die USA zurückzukehren. Zudem forderte er die Todesstrafe für Migranten, die amerikanische Bürger töten.

Aktuelle Einwanderungszahlen

Die Zahl der illegalen Einreisen über die Südgrenze liegt derzeit auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2020, dem letzten Jahr von Trumps Präsidentschaft. Im Dezember 2023 erreichte die Zahl der Ankünfte mit 250.000 Menschen einen Höchststand. Während Trumps Amtszeit stiegen die Gewaltverbrechen, während sie unter der Regierung von Joe Biden zurückgingen. Statistiken zeigen, dass Einwanderer in den USA im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Straftaten begehen.

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