Angriff mit fast 180 ballistischen Raketen
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch feuerte Iran nahezu 180 ballistische Raketen auf Israel ab. Dieser Angriff war eine Reaktion auf die israelischen Militäraktionen gegen die libanesische Gruppe Hezbollah, die unter anderem die Tötung von Hezbollah-Kommandeur Hassan Nasrallah und anderen Führern umfassten.
Israels Verteidigungsmaßnahmen
Israels Verteidigungsbehörden gaben an, dass die meisten der abgefeuerten Raketen erfolgreich abgefangen wurden. Dennoch trafen einige Raketen mehrere Standorte, einschließlich eines Gebietes in der Nähe des Hauptquartiers des israelischen Geheimdienstes Mossad, wo ein Krater mit einem Durchmesser von fast 15 Metern entstand.
Angriffsziel und Operation
Der Angriff richtete sich gegen verschiedene militärische Einrichtungen, darunter zwei israelische Militärbasen sowie das Mossad-Hauptquartier. Der Chef des Generalstabs der iranischen Streitkräfte, Mohammad Bagheri, bezeichnete den Angriff als „Operation Wahres Versprechen II“.
Schäden und Bestätigungen
Nick Schifrin von PBS, einem amerikanischen Nachrichtensender, veröffentlichte Bilder des großen Kraters, der durch den Raketenangriff in der Nähe des Mossad-Hauptquartiers entstanden ist. Bislang hat die israelische Regierung den Angriff in der Nähe des Mossad-Hauptquartiers nicht offiziell bestätigt. In dem Video wird der Krater als „9 Meter tief und vielleicht 15 Meter breit“ beschrieben.
Absicht hinter dem Angriff
In einer Erklärung gegenüber Press TV betonte Mohammad Bagheri, dass Iran absichtlich keine zivilen Ziele angegriffen habe. Er bezeichnete den Angriff als Vergeltung für die Tötungen von Hamas-Chef Ismail Haniyeh und IRGC-Kommandeur Abbas Nilforoushan sowie für die Ermordung von Hezbollah-Führer Sayyed Hassan Nasrallah am 27. September in Beirut.
Iranische Militäraktionen und Sicherheit
Nach dem Angriff am 1. Oktober erklärte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, dass die militärischen Maßnahmen Irans gegen Israel darauf abzielen, Frieden und Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig legitime Rechte zu respektieren.

