Isabell Horn im Podcast über Depressionen

Wirtschaftsnews2 Monaten ago1084 min

Einblick in den Podcast

In der neuesten Episode des Podcasts „Raus aus der Depression“, der von ARD Gesund in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention produziert wird, spricht die Schauspielerin Isabell Horn über ihre Erfahrungen mit Depressionen. Moderiert wird die Folge von Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Ulrich Hegerl.

Persönliche Erfahrungen mit Depressionen

Isabell Horn, bekannt aus Serien wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Bettys Diagnose“, teilt offen ihre Erlebnisse mit drei depressiven Episoden in ihrem Leben. Diese Phasen wurden durch verschiedene Lebensereignisse ausgelöst, darunter berufliche Veränderungen, die Geburt ihrer Tochter und die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Erste depressive Episode

Die erste Depression erlebte Horn, als ihr Vertrag bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ unerwartet nicht verlängert wurde. In der Podcastfolge beschreibt sie diese schwierige Zeit: „In den schlimmsten Phasen habe ich nicht einmal geschafft, mir die Haare zu waschen oder einkaufen zu gehen. Ich lag nur im Bett und konnte nichts essen. Ich hatte düstere Gedanken.“ Unterstützung erhielt sie von ihrem Ex-Freund, der ihr half, einen Platz in einer psychotherapeutischen Praxis zu finden. Diese Behandlung half ihr, ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

Depression nach der Geburt

Vier Jahre später, nach der Geburt ihrer Tochter, erlebte Horn erneut eine depressive Phase. Prof. Hegerl erläutert im Podcast, wie Depressionen im Wochenbett entstehen können. Er erklärt, dass viele Mütter in dieser Zeit mehr im Bett liegen, was die Depression verstärken kann, insbesondere wenn eine Veranlagung dazu besteht.

Herausforderungen während der Pandemie

Während der Corona-Pandemie erlebte Horn eine dritte depressive Phase, als die Kindergärten geschlossen waren und ihr Mann selbstständig arbeiten musste. Sie äußert: „Ich war sehr dankbar, meinen Mann an meiner Seite zu haben. Er hat sich um die Kinder und den Haushalt gekümmert. Wir haben den Kindern erklärt, dass ‚Mama es gerade nicht so gut geht, sie ist krank und braucht viel Ruhe‘. Aber es hat die ganze Familie sehr belastet.“

Aktuelle Lebenssituation

Heute berichtet Horn, dass es ihr gut geht und sie das Gefühl hat, auf einem positiven Weg zu sein. Sie betont, dass sie nun weiß, wie sie mit möglichen zukünftigen depressiven Phasen umgehen kann.

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