Wichtiger Kabinettsbeschluss
Am 17. Dezember 2025 hat die Bundesregierung einen Beschluss zur Reform der Apotheken gefasst. Dies markiert den Beginn des parlamentarischen Verfahrens und sendet ein klares Signal zur Unterstützung der lokalen Apotheken, die eine wesentliche Rolle in der Arzneimittelversorgung spielen.
Verlässliche Anlaufstellen für Patienten
Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, betont die Notwendigkeit verlässlicher Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten, insbesondere in der Nähe ihres Wohnorts. Die Reform soll die Apotheken stärken, indem die Aufgaben der Apothekerinnen und Apotheker erweitert und die Vernetzung verbessert wird. Dies soll den Zugang zum Gesundheitssystem erleichtern und die Versorgung der Bevölkerung verbessern.
Herausforderungen für ländliche Apotheken
Christos Pantazis, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, hebt hervor, dass kleinere und ländliche Apotheken unter Druck stehen. Herausforderungen wie Fachkräftemangel und wirtschaftliche Schwierigkeiten erfordern Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur Sicherstellung eines flächendeckenden Apothekennetzes.
Abbau von Bürokratie und Stärkung der Eigenverantwortung
Ein zentrales Element der Reform ist der Abbau von Bürokratie. Die Eigenverantwortung der Apothekeninhaber soll gestärkt werden, um mehr Flexibilität beim Einsatz von Fachpersonal zu ermöglichen und die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte zu fördern.
Unverzichtbare Rolle der Apotheken
Die Apotheken haben während der Pandemie und bei Lieferengpässen ihre Bedeutung für die flächendeckende Versorgung unter Beweis gestellt. Die Reform zielt darauf ab, die richtigen Rahmenbedingungen für eine stabile, moderne und patientennahe Arzneimittelversorgung zu schaffen.

