Details zum Polizeieinsatz in Bochum

Wirtschaftsnews3 Monaten ago962 min

Hintergrund des Vorfalls

In Bochum kam es vor zehn Tagen zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein Polizist ein zwölfjähriges Mädchen in der Wohnung ihrer Mutter erschoss. Die Ermittlungen zu diesem Einsatz nehmen nun konkrete Formen an.

Aussagen der Beteiligten

Laut Informationen aus Ermittlerkreisen haben bereits zwei der vier beteiligten Polizisten ausgesagt. Der Polizist, der den Schuss abgab, sowie der Dienstgruppenleiter, der einen Taser einsetzte, haben sich bislang nicht geäußert. Der Bruder des Mädchens hat ebenfalls ausgesagt, und seine Schilderung stimmt mit der der Polizisten überein.

Ablauf des Einsatzes

Berichten zufolge holten die Beamten zunächst die Mutter des Mädchens aus der Wohnung, da sie den Zutritt verweigert hatte. Anschließend soll das Mädchen, mit zwei Küchenmessern in der Hand, auf die Polizisten zugelaufen sein. Der Dienstgruppenleiter setzte den Taser ein, drehte sich jedoch weg und bemerkte nicht, dass sein Kollege das Mädchen niederschoss, was zu lebensgefährlichen Verletzungen führte.

Funkaufzeichnungen und Vorwürfe

Es wird berichtet, dass Teile des Einsatzes über Funk aufgezeichnet wurden. Der Anwalt der Familie erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen die Polizei und die Staatsanwaltschaft. Er behauptet, die Mutter sei fixiert worden, obwohl sie keinen Widerstand geleistet habe, und dass das Mädchen die Messer nicht mit der Absicht gehalten habe, anzugreifen. Diese Aussagen werden von den Beamten vehement bestritten.

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