Starke Erdbeben erschüttern mehrere Regionen
Am Freitagmittag wurden in Myanmar zwei starke Erdbeben registriert, die in sechs verschiedenen Bundesstaaten zu spüren waren. Die Erschütterungen waren nicht nur in großen Städten wie Rangun und Mandalay zu fühlen, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Thailand.
Betroffene Bundesstaaten und Bevölkerung
Die Erdbeben trafen die Bundesstaaten Sagaing, Mandalay, Magwe, Bago, Shan und Naypyidaw. In diesen Regionen leben über 28 Millionen Menschen, darunter schätzungsweise 6,7 Millionen Kinder. Erste Berichte deuten auf zahlreiche Opfer hin, jedoch sind genaue Zahlen aufgrund von blockierten Straßen und unterbrochener Kommunikation bislang nicht verfügbar.
Hilfsmaßnahmen und Bedürfnisse der Betroffenen
Hilfsorganisationen wie Save the Children haben bereits mit der Ermittlung der Schäden begonnen. Jeremy Stoner, amtierender Regionaldirektor für Asien bei Save the Children International, betont, dass Kinder in solchen Krisensituationen besonders schutzbedürftig sind. Die Organisation prüft derzeit die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden und plant, schnellstmöglich Nothilfe zu leisten.
Langfristige Unterstützung und Hilfe
Save the Children ist seit 1995 in Myanmar aktiv und bietet verschiedene Programme in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Bildung und Kinderschutz an. Die Organisation setzt sich dafür ein, den Bedürfnissen der von den Erdbeben betroffenen Kinder und Familien gerecht zu werden und plant, humanitäre Hilfe bereitzustellen, um die Situation zu verbessern.

