Proteste in Pakistan

Wirtschaftsnews9 Monaten ago2254 min

Vorfall mit Sicherheitskräften

In Pakistan kam es während der Proteste für die Freilassung des ehemaligen Premierministers Imran Khan zu einem Vorfall, bei dem ein Mann von Sicherheitskräften von einem Stapel Frachtcontainer gestoßen wurde. Der Mann betete auf dem Container, als die Sicherheitskräfte ihn „brutal von einer Höhe, die drei Etagen entspricht, herunterstießen“, berichtete die BBC unter Berufung auf die Partei von Imran Khan, die Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI).

Zustand des Mannes unklar

Es gibt derzeit keine Informationen über den Zustand des Mannes. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag an der Kreuzung von Jinnah- und Attaturk-Avenue in Islamabad. Ein Video des Vorfalls wurde in sozialen Medien verbreitet, in dem zu sehen ist, wie Beamte mit Schilden, die ein Symbol der Pakistan Rangers tragen, auf den Mann zugehen und ihn stoßen. Der Mann versuchte, sich an den Containern festzuhalten, bevor er vom Rand fiel.

Opferzahlen und Proteste

Während der Proteste kamen etwa sechs Personen ums Leben, darunter vier Sicherheitsbeamte und zwei Zivilisten. Unterstützer von Imran Khan forderten am Dienstag in Zentral-Islamabad die Freilassung des ehemaligen Premierministers und erklärten, dass sie die Hauptstadt nicht verlassen würden, bis Khan freigelassen wird. Der ehemalige Premierminister wurde wegen verschiedener Straftaten, einschließlich Betrugs, verhaftet.

Polizeigewalt und Reaktion der PTI

Als die Demonstranten am Dienstag den Demokratieplatz erreichten, setzte die Polizei Tränengas ein, um sie zurückzudrängen. Die Proteste wurden aufgrund der „Brutalität der Regierung“ „vorübergehend ausgesetzt“, so ein Bericht unter Berufung auf eine Erklärung der PTI. Die Partei behauptete, dass die pakistanische Regierung einen Angriff auf die friedlich protestierenden Menschen gestartet habe, indem sie „lebensgefährliche Schüsse mit der Absicht abfeuerte, so viele Menschen wie möglich zu töten“.

Forderung nach Untersuchung

Die PTI forderte eine Untersuchung, da viele ihrer Mitglieder während der Proteste getötet wurden. In nahegelegenen Krankenhäusern wurden vier zivile Leichname mit Schusswunden bestätigt. Laut lokalen Medien hat die Polizei in Pakistan über 500 Unterstützer der PTI festgenommen. Die Hauptstadt ist unter Lockdown, und es wurden strenge Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

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