Zuversicht und Herausforderungen

Wirtschaftsnews10 Monaten ago1613 min

Einleitung zur EKD-Synode

Am 10. November 2024 eröffnete die Bischöfin Kirsten Fehrs die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Würzburg. In ihrem Bericht thematisierte sie die aktuellen Herausforderungen, mit denen Kirche und Gesellschaft konfrontiert sind.

Veränderungen mit Gottvertrauen angehen

Bischöfin Fehrs betonte die Notwendigkeit, Veränderungen in der Gesellschaft und der Kirche mit Vertrauen in Gott zu begegnen. Sie stellte fest, dass viele Menschen mit Unsicherheiten und Ängsten kämpfen, was eine zentrale Herausforderung für die Kirche darstellt. „Wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen und dort ansetzen, wo Hilfe benötigt wird“, erklärte sie.

Politische Entwicklungen und deren Auswirkungen

Die Bischöfin sprach auch über die jüngsten politischen Ereignisse, wie das plötzliche Ende der Regierungskoalition in Deutschland und die Wahlen in den USA. Sie bezeichnete diese Entwicklungen als bedeutende Einschnitte, die Spannungen mit sich bringen könnten. Fehrs äußerte die Hoffnung, dass Deutschland politische Stabilität zurückgewinnen kann, um wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, Migration, Klimaschutz und wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen.

Antisemitismus und gesellschaftliche Verantwortung

In Anwesenheit des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnte Fehrs vor dem zunehmenden Antisemitismus in Deutschland. Sie betonte, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland oft Angst haben, ihren Glauben öffentlich zu leben. Die Bischöfin forderte dazu auf, sich aktiv gegen Antisemitismus einzusetzen und die Verantwortung für ein sicheres und freies jüdisches Leben in Deutschland zu übernehmen.

Engagement für Geflüchtete

Ein weiterer wichtiger Punkt in Fehrs‘ Rede war das kirchliche Engagement für Geflüchtete. Sie bekräftigte die Position der Evangelischen Kirche, das Kirchenasyl aufrechtzuerhalten, und sprach sich für die Unterstützung von Menschen in Not aus.

Schlussfolgerung

Bischöfin Kirsten Fehrs‘ Ansprache vor der EKD-Synode verdeutlichte die Herausforderungen, vor denen Kirche und Gesellschaft stehen, und rief dazu auf, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um Zuversicht zu fördern und eine solidarische Gemeinschaft zu bilden.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Related Posts