Produktionsausfälle im Golf von Mexiko
Der Hurrikan Rafael hat laut dem U.S. Bureau of Safety and Environmental Enforcement (BSEE) mehr als 23 % der Rohöl- und 10 % der Erdgasproduktion im Golf von Mexiko zum Stillstand gebracht. Dies führte dazu, dass Energieunternehmen ihre Mitarbeiter von zahlreichen Offshore-Plattformen evakuieren mussten.
Stillgelegte Produktionsmengen
Infolge des Sturms wurden täglich 408.830 Barrel Öl und nahezu 201 Millionen Kubikfuß Erdgas eingestellt. Der Hurrikan, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 mph unterwegs ist, befindet sich im zentralen Golf und wird voraussichtlich mehrere Tage in der Region verweilen, so das National Hurricane Center.
Erwartete Auswirkungen auf die Energieinfrastruktur
Obwohl eine allmähliche Abschwächung des Sturms prognostiziert wird, bleibt er eine ernsthafte Bedrohung für die Energieinfrastruktur im Golf. Schätzungen des Forschungsunternehmens Earth Science Associates deuten darauf hin, dass die Offshore-Produktion letztlich um etwa 2 Millionen Barrel Öl und 1,1 Milliarden Kubikfuß Erdgas zurückgehen könnte.
Reaktionen der Energieunternehmen
In Reaktion auf die Situation haben große Ölgesellschaften wie BP, Chevron, Equinor und Shell ihre Mitarbeiter von den Offshore-Plattformen abgezogen und einige Öl- und Gasoperationen eingestellt. Occidental Petroleum hat erklärt, dass das Unternehmen die Sicherheitsprotokolle an seinen Offshore-Anlagen befolgt.
Wiederinbetriebnahme der Anlagen
Die Wiederinbetriebnahme dieser Anlagen könnte mehrere Tage in Anspruch nehmen, da die Energieunternehmen auf das Vorüberziehen des Sturms warten und die Bedingungen für eine sichere Rückkehr der Mitarbeiter bewerten müssen.