Reizüberflutung und emotionale Herausforderungen
Die 37-jährige Journalistin Anna Aridzanjan hat schon früh in ihrem Leben festgestellt, dass sie schnell reizüberflutet ist. Erst im Erwachsenenalter wurde ihr bewusst, dass dies auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen ist. In ihrer Kindheit hätte niemand daran gedacht, dass sie an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden könnte.
Schulische Leistungen und innere Unruhe
In der Schule zeigte Anna gute Leistungen und verstand viele Inhalte sofort. Sie hatte das Glück, dass sie nie viel lernen musste und schloss mit einem sehr guten Abitur ab. Dennoch war ihr inneres Erleben von Chaos geprägt. Trotz ihrer schulischen Erfolge kämpfte sie mit impulsivem Verhalten und emotionalen Schwankungen.
Herausforderungen an der Universität
An der Universität stieß Anna auf erhebliche Schwierigkeiten. Die externen Kontrollen, die sie aus der Schulzeit kannte, fehlten, was sie erstmals mit der Realität konfrontierte, dass sie nicht mithalten konnte. Diese Erfahrung führte zu Selbstzweifeln, in denen sie sich fragte, ob sie entweder nicht intelligent genug oder zu undiszipliniert sei.