Indien und Pakistan: Spannungen bei der UN-Generalversammlung

Wirtschaftsnews11 Monaten ago1915 min

Jaishankars klare Botschaft an Pakistan

Der indische Außenminister S. Jaishankar hat am Samstag auf die Äußerungen Pakistans bei der UN-Generalversammlung in New York reagiert. Er erklärte, dass die Politik Pakistans in Bezug auf grenzüberschreitenden Terrorismus niemals erfolgreich sein werde und dass „Handlungen Konsequenzen haben werden“.

Indiens Position zu Terrorismus

Bei seiner Rede betonte Jaishankar, dass Indiens Standpunkt klar sei: „Die Politik Pakistans des grenzüberschreitenden Terrorismus wird niemals Erfolg haben.“ Er fügte hinzu, dass Pakistan keine Erwartung auf Straflosigkeit haben könne und dass die Probleme zwischen den beiden Ländern nur durch die Rückgabe illegal besetzter indischer Gebiete durch Pakistan und die Aufgabe von Terrorismus gelöst werden könnten.

Terrorismus als globale Bedrohung

Jaishankar bezeichnete Terrorismus als das Gegenteil von allem, wofür die Welt stehe, und forderte eine entschlossene Ablehnung aller Formen und Erscheinungsformen des Terrorismus. Er wies darauf hin, dass die Sanktionierung globaler Terroristen durch die Vereinten Nationen nicht aus politischen Gründen behindert werden sollte.

Pakistan und die Folgen seiner Handlungen

In einem direkten Angriff auf Pakistan stellte Jaishankar fest, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auch in Bezug auf Radikalisierung gemessen werden könne und dass die Exporte in Form von Terrorismus gemessen werden sollten. Er erklärte, dass viele Länder aufgrund von Umständen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, zurückgelassen werden, während andere bewusste Entscheidungen mit katastrophalen Folgen treffen. Pakistan sei ein herausragendes Beispiel dafür.

Die Auswirkungen auf die Gesellschaft

Jaishankar fügte hinzu, dass die Probleme, die Pakistan anderen Ländern zugefügt hat, nun die eigene Gesellschaft des Landes belasten. „Es kann die Welt nicht beschuldigen; das ist nur Karma“, sagte er. Er betonte, dass eine dysfunktionale Nation, die die Ländereien anderer begehrt, entblößt und bekämpft werden müsse.

Pakistans Reaktion

Am Freitag hatte Bhavika Mangalanandan, die erste Sekretärin der ständigen Mission Indiens bei den Vereinten Nationen, Pakistan für seine „Heuchelei“ kritisiert, nachdem es das Thema Kaschmir angesprochen hatte und die Wahlen in Jammu und Kaschmir in Indiens Antwortrecht in der UNGA-Sitzung in Frage stellte.

Sharifs Forderungen an Indien

In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung forderte der pakistanische Premierminister Sharif Indien auf, Artikel 370 wiederherzustellen und einen Dialog zu führen, um eine „friedliche“ Lösung des Konflikts in Jammu und Kaschmir zu finden. Er stellte klar, dass Pakistan entschieden auf jede Aggression Indiens reagieren werde und dass Indien die einseitigen und illegalen Maßnahmen, die seit dem 5. August 2019 ergriffen wurden, zurücknehmen müsse, um einen dauerhaften Frieden zu sichern.

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