US-Intervention in Venezuela

Wirtschaftsnews2 Monaten ago802 min

Militärisches Eingreifen und Folgen

Am 3. Januar 2026 kam es zu einem militärischen Eingreifen der USA in Venezuela, bei dem der Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen wurde. Adis Ahmetovic, der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, äußerte sich besorgt über die möglichen Konsequenzen dieser Aktion.

Gefährdung der internationalen Ordnung

Ahmetovic bezeichnete den Tag als „brandgefährlich für die internationale Ordnung“, da er eine grundlegende Verschiebung der bestehenden Regelungen darstelle. In einem Interview mit dem Fernsehsender phoenix erklärte er, dass die bisherigen Prinzipien, die auf Regeln und Recht basieren, in Frage gestellt werden.

Rechtswidrigkeit und internationale Reaktionen

Der SPD-Politiker kritisierte die Entscheidung von US-Präsident Trump, das Völkerrecht zu brechen und Regierungen gewaltsam zu stürzen. Er bezeichnete die Bombardierung Venezuelas als illegal und warnte vor möglichen Nachahmungen in anderen Ländern.

Abhängigkeiten und Partnerschaften

Trotz seiner Kritik an den USA betonte Ahmetovic die bestehende Partnerschaft zwischen Deutschland, Europa und den USA. Er wies darauf hin, dass viele sicherheitspolitische Aspekte weiterhin von den USA abhängen und ein Ende des Ukraine-Konflikts ohne deren Einfluss schwer vorstellbar sei.

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