Ergreifende Wunschfahrt
Im Herbst 2025 erlebte Sascha aus der Region Aachen eine bewegende Erfahrung, als er seine schwerstkranke Schwester Michaela auf einer Wunschfahrt des ASB-Wünschewagens begleitete. Michaela hatte den Wunsch geäußert, noch einmal das Meer zu sehen. Der ASB-Wünschewagen Rheinland ermöglichte ihr diesen besonderen Tagesausflug nach Renesse, begleitet von zwei ehrenamtlichen Wunscherfüllern und ihrem Bruder.
Besondere Momente am Meer
Während der Fahrt war Michaelas Gesundheitszustand stabil, und sie konnte die Zeit mit ihrer Familie, die in Renesse auf sie wartete, genießen. Diese Reise bot ihr die Möglichkeit, Vertrautes noch einmal bewusst zu erleben. Für Sascha war die Begleitung seiner Schwester eine prägende Erfahrung, die ihn dazu inspirierte, sich intensiver mit der Arbeit des Wünschewagen-Teams auseinanderzusetzen.
Ehrenamtliches Engagement
Nach dieser emotionalen Wunschfahrt entschloss sich Sascha, sich ehrenamtlich als Wunscherfüller zu engagieren. Er äußerte: „Ich konnte sehen, wie professionell und zugleich menschlich die Ehrenamtlichen arbeiten. Die Fahrt war für meine Schwester sehr wichtig. Das hat mich motiviert, mich selbst im Wünschewagen-Team einzubringen.“ Als ausgebildete Pflegefachkraft bringt er wertvolle Erfahrungen in seine neue Rolle ein.
Über 2.620 erfüllte Wünsche
Die ASB-Wünschewagen haben seit mehr als zehn Jahren den Auftrag, Wünsche von Menschen zu erfüllen, die aufgrund schwerer Erkrankungen nur noch eingeschränkt mobil sind. Speziell ausgebildete Ehrenamtliche, die Wunscherfüller, begleiten diese Fahrten und sorgen für eine sichere und persönliche Atmosphäre. Bislang wurden in NRW über 2.620 Wunschfahrten realisiert, unterstützt von 365 engagierten Wunscherfüllern.
Bekanntheit des Angebots erhöhen
Sascha möchte durch sein Engagement auch dazu beitragen, die Bekanntheit des Angebots in der Region zu steigern. Er betont, dass viele Menschen, insbesondere in Pflegeeinrichtungen, nicht wissen, dass es diese Möglichkeit gibt. „Gerade die Bewohner von Pflegeeinrichtungen und andere auf Pflege angewiesene Personen würden besonders von diesem Angebot profitieren. Es ist wichtig, dass Betroffene und ihre Angehörigen erfahren, dass der ASB ihnen letzte Wünsche erfüllen kann“, so Sascha.

