Warnung vor fehlendem Wachstum
Unionsfraktionschef Jens Spahn äußerte sich besorgt über die aktuelle wirtschaftliche Lage und warnte vor den Folgen eines weiteren Jahres ohne Wachstum. In einem Interview betonte er: „Noch ein Jahr ohne Wachstum, das wäre brutal.“ Er machte deutlich, dass die Bevölkerung die Auswirkungen der wirtschaftlichen Stagnation im Alltag spürt.
Notwendigkeit der Konjunkturbelebung
Spahn erklärte, dass eine Belebung der Wirtschaft dringend erforderlich sei, um dem Populismus entgegenzuwirken. „Wächst die Wirtschaft, schrumpft die AfD. Denn Wachstum stärkt die Demokratie und umgekehrt“, so der Unionsfraktionschef.
Geplante Maßnahmen zur Unterstützung
Die Regierung habe bereits wichtige Entscheidungen getroffen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dazu gehört das neu beschlossene Sondervermögen für die Infrastruktur, das Investitionen ermöglichen soll. Zudem werden die Kosten für Gas und die Netzentgelte für Strom ab dem 1. Januar um insgesamt 10 Milliarden Euro gesenkt. Insgesamt plant die Regierung, Unternehmen und Haushalte im Jahr 2026 um rund 40 Milliarden Euro zu entlasten.
Optimismus für die Zukunft
Spahn zeigte sich optimistisch, dass mit Beginn des neuen Jahres das Wachstum zurückkehren wird. Er verwies darauf, dass der „Investitionsbooster“ bereits in Kraft sei und im Herbst Maßnahmen zur Bürokratieabbau umgesetzt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die Streichung von Berichtspflichten aus dem Lieferkettengesetz und die Beschleunigung von Planungen.

