Forderung nach schnellerem Wohnungsbau

Wirtschaftsnews3 Monaten ago993 min

Dringlichkeit für bezahlbaren Wohnraum

Der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Axel Gedaschko, hat sich für eine Priorisierung von Projekten im Bereich des bezahlbaren Wohnraums ausgesprochen. In einem Gespräch mit einer regionalen Zeitung betonte er die Notwendigkeit einer sogenannten „fast lane“ für den Wohnungsbau.

Bürokratische Hürden im Bauwesen

Gedaschko äußerte sich besorgt über die bestehenden bürokratischen Hürden, die den Bau von Wohnraum erschweren. Er bezeichnete die Situation als „Drama“ und forderte ein Verfahren, das es ermöglicht, Wohnungsbauvorhaben schneller und effizienter umzusetzen. Dies solle durch eine klare Abwägung von Interessen geschehen, die den Wohnungsbau in den Vordergrund stellt.

Europäische Dimension des Problems

Laut Gedaschko ist das Problem des fehlenden bezahlbaren Wohnraums nicht nur auf Deutschland beschränkt. Er verwies auf eine ähnliche Situation in ganz Europa und betonte, dass viele Menschen unzufrieden mit den bestehenden Wohnverhältnissen sind.

Serielles Bauen als Lösung?

Ein weiterer Punkt, den Gedaschko ansprach, war die Skepsis vieler Kommunen gegenüber seriellem Bauen, das eine schnelle Lösung für die Wohnraumknappheit bieten könnte. Er kritisierte, dass diese Vorbehalte oft unbegründet seien und appellierte an die Entscheidungsträger, sich intensiver mit modernen Bauweisen auseinanderzusetzen.

Moderne Bauweisen im Fokus

Gedaschko hob hervor, dass die Massenbauweise heutzutage nicht mehr mit der früheren „Platte“ gleichzusetzen sei. Vielmehr sei es möglich, ansprechende und moderne Wohnlösungen zu schaffen, die den aktuellen Ansprüchen gerecht werden.

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