Schließung des Klimaforschungszentrums
Die NASA hat beschlossen, ihren Mietvertrag für das Klimaforschungszentrum in New York City zu beenden. Dieses Zentrum, das seit den 1960er Jahren in einem Gebäude der Columbia University untergebracht ist, spielt eine bedeutende Rolle in der globalen Klimaforschung.
Hintergrund der Entscheidung
Ein Sprecher der NASA bestätigte per E-Mail, dass diese Entscheidung Teil einer umfassenden Überprüfung von Bundesimmobilienverträgen ist, die von der Regierung unter Präsident Donald Trump initiiert wurde. Die Schließung des Goddard Institute for Space Studies (GISS) wird voraussichtlich bis zum 31. Mai vollzogen.
Virtuelle Arbeitsweise
Laut Bethany Stevens, einer Sprecherin der NASA, wird das GISS-Team seine Arbeit künftig virtuell fortsetzen. In den kommenden Monaten werden die Mitarbeiter vorübergehend im Homeoffice arbeiten, während die NASA nach neuen Räumlichkeiten sucht.
Besuch von NASA-Offiziellen
Am Donnerstagmorgen besuchten mehrere NASA-Offizielle New York und trafen sich mit rund 100 Mitarbeitern, um über die bevorstehenden Veränderungen zu sprechen und Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Arbeit des Instituts auszuräumen. Gavin Schmidt, der Direktor des GISS, äußerte sich zu den Gesprächen.
Fortsetzung der Mission
Makenzie Lystrup, die Direktorin des Goddard Space Flight Center, versicherte in einer E-Mail an die Mitarbeiter, dass die Mission des GISS weiterhin von hoher Bedeutung für die Earth Science Division der NASA sei. Sie betonte, dass die Arbeit des Teams als entscheidend für zukünftige Modellierungsprojekte angesehen wird.
Über das GISS
Das Goddard Institute for Space Studies wurde 1961 gegründet und befindet sich im Armstrong Hall, einem Gebäude, das auch für das berühmte Tom’s Restaurant bekannt ist, das in der Sitcom Seinfeld aus den 1990er Jahren zu sehen war. Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten wird von der General Services Administration verwaltet und kostet jährlich etwa 3 Millionen Dollar.

