Handelsbeziehungen zwischen den USA und China

Wirtschaftsnews10 Monaten ago1654 min

Marktentwicklung und Hoffnungen auf Entspannung

In den letzten Tagen hat sich die Haltung von Präsident Trump zu den Zöllen auf chinesische Waren offenbar etwas gemildert, was die Märkte beflügelt und Hoffnungen auf eine Entspannung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt geweckt hat. Diese Entwicklung stärkt die Überzeugung der chinesischen Führung, dass Trump letztendlich nachgeben wird, wenn sie ihm Zeit geben.

Tarifsenkungen im Gespräch

Nach Wochen zunehmender Spannungen hat Trump nun erklärt, dass er bereit ist, die Zölle auf chinesische Produkte zu senken. Berichten zufolge prüft seine Regierung in einigen Fällen eine Reduzierung der Abgaben um mehr als die Hälfte, um die Spannungen mit Peking abzubauen. Obwohl eine solche Erleichterung die Sorgen über eine weitere Eskalation lindern würde, könnte sie dennoch nicht verhindern, dass es zu einem schmerzhaften Bruch zwischen den beiden größten Volkswirtschaften kommt.

Reaktionen aus China

Nachdem Trump angedeutet hatte, dass er aktiv mit China über den Handel spricht, wies ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Behauptung, dass zwischen den beiden Seiten Verhandlungen stattfinden, als „Fake News“ zurück. Der Sprecher Guo Jiakun betonte, dass der Handelskrieg von den USA begonnen wurde und die Position Chinas stets klar und konsistent war. Er erklärte: „Wenn wir kämpfen, dann bis zum Ende; wenn wir reden, ist die Tür weit offen. Jeglicher Dialog oder Verhandlungen müssen auf Gleichheit, Respekt und gegenseitigem Nutzen basieren.“

Forderungen an die US-Regierung

Ein Sprecher des Handelsministeriums forderte Trump auf, die einseitigen Zölle gegen China vollständig abzuschaffen, wenn er ernsthaft an einer Lösung der Handelsstreitigkeiten interessiert sei. In den letzten Wochen hat Staatschef Xi Jinping der chinesischen Bevölkerung eine klare Botschaft vermittelt: Peking ist bereit, mit Washington im Zollstreit zu kämpfen, und die Bevölkerung sollte sich auf einen langen und schmerzhaften Kampf gegen die USA vorbereiten.

Chinas Vorbereitung und Vertrauen in Verhandlungen

China gibt an, besser auf die US-Zölle vorbereitet zu sein als während Trumps erster Amtszeit, da die Wirtschaft weniger von amerikanischer Technologie abhängig ist und die Handelsbeziehungen diversifizierter sind. Die Zurückhaltung Chinas in Bezug auf Verhandlungen spiegelt teilweise ein mangelndes Vertrauen in Trump und seine Versprechen wider. Jin Canrong, ein prominenter Professor für internationale Beziehungen an der Renmin-Universität in Peking, äußerte, dass die ständigen Positionswechsel der Trump-Administration es schwierig machen, nur auf einige Aussagen zu hören.

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