Plansecur zur Finanzberatung

Wirtschaftsnews10 Monaten ago2732 min

Parallelität von Honoraren und Provisionen

Plansecur hat die Entscheidung im neuen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD begrüßt, die honorar- und provisionsbasierte Finanzberatung weiterhin nebeneinander zuzulassen. Dies soll die Möglichkeit schaffen, die Kompetenzen der Finanzberater breiter in der Bevölkerung zu nutzen.

Prüfung der Finanzaufsicht

Zudem wird eine Überprüfung der Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) angestrebt, um sicherzustellen, dass Fehlanreize in der Finanzberatung vermieden werden. Heiko Hauser, Geschäftsführer von Plansecur, sieht in der Beibehaltung beider Vergütungsmodelle eine sinnvolle Entscheidung, warnt jedoch vor einer Überregulierung, die insbesondere die Provisionsberatung betreffen könnte.

Wichtigkeit der Provisionsberatung

Hauser betont, dass viele Menschen eher eine Finanzberatung in Anspruch nehmen, wenn sie keine Honorare im Voraus zahlen müssen. Ein Verbot von Provisionen könnte dazu führen, dass potenzielle Klienten abgeschreckt werden, was in Anbetracht der aktuellen Rentensituation problematisch wäre.

Bürokratieabbau in der Finanzberatung

Der Geschäftsführer wertet den Koalitionsvertrag als kluge Entscheidung zur Beibehaltung der Provisionsberatung, fordert jedoch einen Abbau von Bürokratie. Er zieht einen Vergleich zur Einzelhandelsbranche, wo Kunden bereits genau über Provisionen informiert sind.

Regulatorik und Kosten

Hauser argumentiert, dass eine übermäßige Regulierung nicht nur die Arbeit der Berater erschwert, sondern auch zusätzliche Kosten verursacht, die letztlich den Verbrauchern zugutekommen. Eine sinnvolle Regulierung sollte daher darauf abzielen, die Provisionen im Rahmen zu halten, ohne die Bürokratie unnötig zu erhöhen.

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