Gespräche über den Ukraine-Konflikt in London

Wirtschaftsnews11 Monaten ago2873 min

Wichtige Verhandlungen in London

Diese Woche finden in London entscheidende Gespräche statt, die möglicherweise den Verlauf des Ukraine-Kriegs beeinflussen könnten. Es wird erwartet, dass diese Gespräche darüber entscheiden, ob ein Waffenstillstand erreicht wird oder der Konflikt weiterhin andauert.

Ukrainische Unterstützung für den Vorschlag

Laut einem hochrangigen Beamten der Trump-Administration zeigt der ukrainische Verteidigungsminister eine nahezu vollständige Zustimmung zu dem von Präsident Trump vorgeschlagenen Rahmen für einen Waffenstillstand. Dieser Plan wurde kürzlich in Paris von Außenminister Marco Rubio und zwei Sondergesandten vorgestellt und wird als „90%“ akzeptabel für Kiew beschrieben.

Bedenken hinsichtlich territorialer Fragen

Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerov hat den Vorschlag überprüft und äußert Bedenken bezüglich der territorialen Definitionen in einem möglichen Waffenstillstandsabkommen. Die Hauptsorge der Ukraine betrifft, ob die Waffenstillstandslinien eine vorübergehende militärische Realität („de facto“) oder eine formale Anerkennung der russischen Besetzung („de jure“) widerspiegeln würden.

Ziel der Gespräche

Ein US-Beamter erklärte, dass das Ziel der Gespräche in London darin besteht, eine umfassende Waffenstillstandsvereinbarung zu treffen. Es wird angestrebt, mit den Russen zu verhandeln und zu klären, wo beide Seiten stehen.

Position der Ukraine

Präsident Wolodymyr Selenskyj bleibt dabei, kein von Russland besetztes Gebiet als Teil Moskaus anzuerkennen. Dennoch zeigt er Berichten zufolge eine gewisse Offenheit für einen Waffenstillstand, der auf den aktuellen Frontlinien basiert, wobei Russland etwa 20% des ukrainischen Territoriums kontrolliert.

Russlands Reaktion ungewiss

Moskau hat bisher nicht offiziell auf den Vorschlag zur Friedensregelung reagiert, und es wird anerkannt, dass der Kreml den Plan möglicherweise insgesamt ablehnen könnte. In diesem Fall bereitet sich die US-Administration darauf vor, die Verantwortung für die europäische Sicherheit wieder auf ihre Verbündeten zu übertragen.

Anreize für Russland

Um Russland an den Verhandlungstisch zu locken, könnte der Sondergesandte Steve Witkoff Anreize wie die Aufhebung von Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte anbieten.

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