Gesprächsbereitschaft von Putin
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Bereitschaft bekundet, sich mit dem US-Präsidenten Donald Trump zu treffen. Dabei betonte er die Notwendigkeit einer gründlichen Vorbereitung, um eine produktive Diskussion zu gewährleisten. In einer Fernsehansprache äußerte Putin: „Ich möchte ein Treffen haben, aber es muss vorbereitet werden, damit es Ergebnisse bringt.“ Er zeigte sich erfreut über die Möglichkeit eines Treffens mit Trump.
Diplomatische Gespräche in Riyadh
Putin lobte die jüngsten Gespräche zwischen hochrangigen russischen und US-amerikanischen Beamten in Riyadh, Saudi-Arabien. Diese Gespräche führten zu einem Abkommen zur Wiederherstellung der angespannten diplomatischen Beziehungen. Zudem bemerkte Putin, dass Trump anerkannt habe, dass die Lösung des Konflikts in der Ukraine länger dauern könnte als ursprünglich gedacht.
Verhandlungen zum Ukraine-Konflikt
Hochrangige Vertreter der USA und Russlands trafen sich in Riyadh zu den ersten Verhandlungen, die auf eine Beendigung des Krieges in der Ukraine abzielten. Die Gespräche dauerten über vier Stunden und stellten einen bedeutenden Schritt in Richtung diplomatischer Annäherung zwischen den beiden Nationen dar. Nach dem Treffen gab das US-Außenministerium bekannt, dass beide Seiten vereinbarten, hochrangige Teams einzurichten, um den Konflikt „so schnell wie möglich auf eine dauerhafte, nachhaltige und für alle Seiten akzeptable Weise“ zu beenden.
Russlands Position zu den Friedensgesprächen
Der russische Außenminister Sergei Lawrow wies einen angeblichen US-Vorschlag zurück, Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine zu stoppen. Lawrow betonte, dass „Moskau keine zivilen Einrichtungen angreift“, trotz Berichten über umfangreiche Schäden am ukrainischen Stromnetz durch russische Raketenangriffe. Er äußerte sich optimistisch über den Dialog mit den USA und sagte: „Unser Dialog war, meiner Meinung nach, sehr nützlich. Wir haben nicht nur zugehört, sondern uns auch gehört.“
Trump zeigt Zuversicht
Donald Trump äußerte sich nach den Gesprächen zuversichtlich, dass ein verhandelter Kompromiss erreicht werden könnte. In seinem Club Mar-a-Lago in Florida erklärte er: „Sie waren sehr gut. Russland möchte etwas tun.“ Zudem deutete er ein mögliches Treffen mit Wladimir Putin noch vor Ende des Monats an.
Reaktionen aus der Ukraine
Die US-russischen Gespräche fanden ohne die Teilnahme ukrainischer Beamter statt, was Besorgnis beim ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auslöste. Er kritisierte die Ausschluss, indem er sagte: „Wir wurden zu diesem US-Russland-Treffen nicht eingeladen, das war eine Überraschung für uns und ich denke, auch für viele andere.“

