Äußerungen zur ZDK-Kritik

Wirtschaftsnews1 Jahr ago2113 min

Rückhalt für Kramp-Karrenbauer

Die ehemalige Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), erhält Unterstützung von Rita Waschbüsch, der ehemaligen Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Kramp-Karrenbauer hatte das ZdK verlassen, nachdem es Kritik an der Migrationspolitik der Union gegeben hatte.

Kritik an der ZdK-Präsidentin

Waschbüsch, die von 1988 bis 1997 dem ZdK vorstand, äußerte in der Saarbrücker Zeitung, dass die aktuelle Präsidentin Irme Stetter-Karp ihre Kritik ohne eine gründliche Diskussion im Präsidium geäußert habe. Sie bezeichnete dies als „Ärgernis“ und betonte, dass eine tiefere Auseinandersetzung notwendig gewesen wäre.

Verständnis für den Rücktritt

Waschbüsch zeigte Verständnis für den Rücktritt Kramp-Karrenbauers, bedauert diesen jedoch. Sie hob hervor, dass Kramp-Karrenbauer im ZdK wertvolle Arbeit geleistet habe.

Politische Ausrichtung des ZdK

Die ehemalige ZdK-Präsidentin stellte fest, dass sich das ZDK in den letzten Jahren in eine eher linke und grüne Richtung entwickelt habe. Sie warnte davor, dass es „fatal“ wäre, wenn sich das ZdK parteipolitisch einseitig positionieren würde und betonte die Wichtigkeit, eine katholische Repräsentanz der demokratischen Mitte zu bleiben.

Positionierung in der Migrationsfrage

Waschbüsch äußerte sich auch zur Position des ZdK in der Migrationsfrage und stellte fest, dass die SPD und die Grünen die Situation hätten anders gestalten können, da sie in der Sache nicht weit voneinander entfernt seien.

Ausblick auf die Zukunft

Abschließend äußerte Waschbüsch die Hoffnung, dass sich die Beziehungen zwischen der CDU und engagierten Katholiken nicht verschlechtern. Sie betonte, dass das ZdK kein Organ der CDU sei und es immer unterschiedliche Meinungen gegeben habe.

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