Asma al-Assad beantragt Scheidung

Wirtschaftsnews1 Jahr ago3113 min

Scheidungsantrag in Russland

Asma al-Assad, die Ehefrau des abgesetzten syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, hat in einem russischen Gericht die Scheidung eingereicht. Zudem strebt sie eine spezielle Genehmigung an, um Moskau zu verlassen. Berichten zufolge ist Asma mit ihrem Leben im Exil unzufrieden und möchte dringend nach London zurückkehren, wo sie die britische Staatsbürgerschaft besitzt.

Genehmigung zur Ausreise

Der Antrag von Asma al-Assad auf Ausreise wird derzeit von den russischen Behörden geprüft. Ihre Unzufriedenheit mit dem Leben in Moskau wirft Fragen zu ihrem Wohlbefinden auf, insbesondere da sie an Leukämie erkrankt ist.

Hintergrund von Asma al-Assad

Asma al-Assad wurde in London geboren und zog 2000 im Alter von 25 Jahren nach Syrien, wo sie kurz darauf Bashar al-Assad heiratete. Nach dem Zusammenbruch von Bashar al-Assads Regime infolge des eskalierenden Konflikts in Syrien suchte die Familie Zuflucht in Russland, wo sie mit erheblichen Einschränkungen konfrontiert sind.

Politische und wirtschaftliche Herausforderungen

Die Asylstatus von Bashar al-Assad erlaubt ihm weder, Moskau zu verlassen, noch politische Aktivitäten auszuüben. Zudem haben die russischen Behörden seine Vermögenswerte eingefroren. Asmas Entscheidung, die Scheidung einzureichen, könnte die bereits prekäre Situation der Familie weiter komplizieren.

Medizinische Versorgung und Zukunftsperspektiven

Berichten zufolge sucht Asma al-Assad nach angemessener medizinischer Behandlung, die sie in Russland als unzureichend empfindet. Ihre Rolle als ehemalige First Lady und ihre Verbindungen zu internationalen Hilfsorganisationen könnten ebenfalls Einfluss auf die zukünftige Situation der Familie haben.

Die al-Assad Familie im Exil

Bashar al-Assad und seine Familie erhielten nach ihrer Flucht vor der Offensive der Rebellen von Hayat Tahrir al-Sham (HTS) Asyl in Moskau. Dies markierte das Ende von über fünf Jahrzehnten autoritärer Herrschaft der Assad-Familie in Syrien. Die russischen Behörden gewährten Asyl aus humanitären Gründen, während sie die Vermögenswerte von Bashar al-Assad einfrohren, die unter anderem 270 Kilogramm Gold und 2 Milliarden USD umfassen.

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