Scholz setzt sich für Ford ein

Wirtschaftsnews9 Monaten ago1422 min

Besuch bei Ford in Köln

Am Dienstag wird Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den Automobilhersteller Ford in Köln besuchen. Dabei plant er, sich gegen die aktuellen CO2-Strafen der Europäischen Union auszusprechen.

EU-CO2-Strafen im Fokus

Scholz möchte sich entschieden gegen die milliardenschweren Strafen positionieren, die Hersteller treffen, wenn sie die von der EU festgelegten CO2-Flottengrenzwerte nicht einhalten. Aus Regierungskreisen wurde berichtet, dass der Kanzler der Meinung ist, dass die finanziellen Mittel besser in den Unternehmen verbleiben sollten, um in die Elektromobilität zu investieren.

Verschärfte Grenzwerte ab 2025

Ab dem kommenden Jahr gelten in der EU strengere Grenzwerte für die Fahrzeugflotten der Automobilhersteller. Bei Nichteinhaltung drohen teils hohe Strafen.

Gegner von EU-Strafzöllen auf Elektro-Autos

Zusätzlich wird Scholz gegen mögliche EU-Strafzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge argumentieren, da er befürchtet, dass dies negative Auswirkungen auf die deutsche Industrie haben könnte.

Stellenabbau bei Ford

Ford plant bis Ende 2027, insgesamt 4000 Arbeitsplätze in Europa abzubauen, wobei der Standort Köln am stärksten betroffen ist. Hier sollen 2900 Stellen wegfallen.

Gespräche mit Geschäftsführung und Betriebsrat

Während seines Besuchs wird Scholz sowohl die Geschäftsführung als auch den Betriebsrat von Ford treffen und eine Rede auf der Betriebsversammlung halten.

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