Aktuelle Lebensqualität der Schüler:innen
Eine neue Studie der Robert Bosch Stiftung zeigt, dass ein Viertel der Schüler:innen ihre Lebensqualität als niedrig einschätzt. Zudem gibt ein Fünftel an, psychisch belastet zu sein, während ebenso viele über ein geringes schulisches Wohlbefinden klagen.
Einfluss von Kriegen und Klimakrise
Die weltweiten Kriege, der Leistungsdruck in Schulen sowie die globale Klimakrise tragen zu den Sorgen der Schüler:innen in Deutschland bei. Diese Erkenntnisse stammen aus dem aktuellen Deutschen Schulbarometer, das in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig durchgeführt wurde.
Kritik an der Unterrichtsqualität
Die Studie hebt hervor, dass viele Schüler:innen häufige Unterrichtsstörungen erleben und individuelle Rückmeldungen sowie Unterstützung durch Lehrkräfte vermissen. Diese Aspekte sind entscheidend für das schulische Wohlbefinden.
Psychische Gesundheit und Unterstützung
Ein Teil der Eltern berichtet, dass sie keine Unterstützung bei psychischen Problemen ihrer Kinder erhalten. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Schüler:innen aus Familien mit niedrigem Einkommen stärker betroffen sind.
Forschungslücke zur Lebenssituation junger Menschen
Die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen hat sich seit der Corona-Pandemie zwar verbessert, liegt jedoch weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie. Die Studie betont die Notwendigkeit, die Situation junger Menschen in der Gesellschaft besser zu erforschen, da sie täglich viel Zeit in der Schule verbringen.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse des Schulbarometers verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen Schüler:innen konfrontiert sind, und unterstreichen die Wichtigkeit von Unterstützung und einer positiven Unterrichtsatmosphäre für die psychische Gesundheit.
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