Kanada Visa

Wirtschaftsnews10 Monaten ago1073 min

Änderungen in den Einwanderungspolitiken

Angesichts der wachsenden Bevölkerung hat Premierminister Justin Trudeau die Gründe für die Anpassungen der Einwanderungspolitik in Kanada erläutert. In einem kürzlich veröffentlichten YouTube-Clip erklärte er, dass die neuen Pläne „einfach und klar“ seien. Trudeau räumte ein, dass das Team schneller hätte handeln können, um auf die Veränderungen im Arbeitsmarkt zu reagieren.

Rückblick auf die Pandemie

In dem siebenminütigen Video reflektierte Trudeau über die Zeit nach dem pandemiebedingten Wirtschaftsboom und die damit verbundenen Herausforderungen. Er stellte fest, dass die Regierung schneller hätte reagieren und die Einwanderung reduzieren müssen, als die Nachfrage nach zusätzlicher Arbeitskraft zurückging.

Neuer Einwanderungsplan

Der neue Einwanderungsplan sieht vor, die Zahl der dauerhaft aufgenommenen Bewohner bis 2025 auf 395.000 zu senken, was einem Rückgang von fast 20 % im Vergleich zu den für dieses Jahr prognostizierten 485.000 entspricht. Auch die Zahl der vorübergehenden Einwanderer, einschließlich internationaler Studierender und ausländischer Arbeitskräfte, wird voraussichtlich auf 446.000 pro Jahr bis 2025 und 2026 reduziert. Zudem wird mit nur 17.400 neuen nicht dauerhaften Bewohnern bis 2027 gerechnet.

Kritik an internationalen Studentenprogrammen

Trudeau wies darauf hin, dass die Einwanderung nach der Covid-19-Pandemie erhöht wurde, um den Arbeitsmarkt zu stärken und eine Rezession zu vermeiden. Er erkannte jedoch an, dass einige Gruppen diese Programme ausgenutzt haben, um finanziellen Gewinn zu erzielen. In dem Video kritisierte er auch Hochschulen, die internationale Studentenprogramme zur Steigerung ihrer Einnahmen missbraucht hätten, sowie Betrüger, die verletzliche Einwanderer mit falschen Versprechungen von Staatsbürgerschaft ausnutzten.

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