Warnung vor „linksradikalen Irren“
Der bevorstehende Wahltag in den USA, der erste nach den Ereignissen am Kapitol, wird von Donald Trump mit Besorgnis betrachtet. Der ehemalige Präsident äußerte sich in einem Interview und warnte vor möglichen Unruhen, die seiner Meinung nach von „linksradikalen Irren“ ausgehen könnten.
Militärische Maßnahmen gefordert
Trump, der als republikanischer Präsidentschaftskandidat antritt, plädierte für den Einsatz des Militärs, um gegen diese vermeintlichen Bedrohungen vorzugehen. Er betonte, dass die Gefahr nicht von seinen Anhängern, sondern von inneren Feinden ausgehe.
Politische Gegner als Bedrohung
In seinen Ausführungen nannte Trump spezifische Politiker, darunter den demokratischen Abgeordneten Adam Schiff, den er als Teil des Problems ansieht. Er glaubt, dass die Bedrohung durch innere Feinde größer sei als die von ausländischen Mächten wie China oder Russland.
Politische Spannungen in den USA
Die politische Atmosphäre in den Vereinigten Staaten ist seit geraumer Zeit angespannt. Die bevorstehende Wahl am 5. November erfolgt nach den tumultartigen Ereignissen der Wahl 2020, die in einem gewaltsamen Übergriff auf das Kapitol endeten. Trump hatte damals seine Niederlage nicht anerkannt und seine Anhänger mit unbegründeten Vorwürfen des Wahlbetrugs mobilisiert.
Vorfälle im Wahlkampf
Zusätzlich zu den politischen Spannungen gab es im aktuellen Wahlkampf bereits gewalttätige Vorfälle. So wurde Trump während einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania von einem Schützen verletzt, der später von Sicherheitskräften getötet wurde. Der Secret Service hat zudem ein weiteres Attentat auf Trump vereitelt.