Vorwürfe gegen Sean „Diddy“ Combs

Wirtschaftsnews11 Monaten ago2334 min

Sexuelle Übergriffe und Vorwürfe

Der Rapper Sean „Diddy“ Combs sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert, darunter Anklagen wegen Menschenhandels und Erpressung. In diesem Zusammenhang haben sich 120 angebliche Opfer gemeldet, darunter ein 9-jähriger Junge, der ihm vorwirft, ihn unter dem Vorwand, ihn „zum Star zu machen“, missbraucht zu haben.

Vertretung durch Anwalt

Der Anwalt Tony Buzbee aus Houston vertritt diese 120 Personen, die sich mit Anschuldigungen sexuellen Fehlverhaltens gegen den Hip-Hop-Mogul zu Wort gemeldet haben. Diese Informationen wurden am 1. Oktober von der Nachrichtenagentur AP veröffentlicht. Buzbee berichtete, dass ein Opfer angab, zum Zeitpunkt des Missbrauchs erst 9 Jahre alt gewesen zu sein. Die Vorwürfe reichen von 1991 bis in das aktuelle Jahr.

Details der Anschuldigungen

In einer Pressekonferenz, die von TMZ aufgezeichnet wurde, erklärte Buzbee, dass das besagte Kind zu einem Vorsprechen bei Bad Boy Records in New York gebracht wurde. Der Vorwurf lautet, dass Diddy und andere im Studio das Kind „missbraucht“ hätten, während ihnen und seinen Eltern eine mögliche „Plattenvertrag“-Perspektive in Aussicht gestellt wurde. Diddy soll gesagt haben: „Ich werde dich zum Star machen.“

Reaktionen auf die Vorwürfe

Buzbee äußerte sich besorgt über die Schwere der Vorwürfe und betonte, dass solche sexuellen Übergriffe in den USA oder anderswo niemals geschehen dürften. Er hob hervor, dass das Verhalten von Diddy eine Vielzahl von verletzten, verängstigten und traumatisierten Personen hervorgebracht hat.

Stellungnahme von Diddys Anwalt

Nach der Bekanntgabe der Vorwürfe in Texas erklärte ein Anwalt von Combs, dass der Künstler „nicht jede unbegründete Anschuldigung in einem mittlerweile rücksichtslosen Medienspektakel ansprechen kann.“ Der Anwalt Erica Wolff fügte hinzu, dass Combs entschieden und kategorisch alle Behauptungen, er habe jemanden, einschließlich Minderjähriger, sexuell missbraucht, als falsch und verleumderisch zurückweist. Er freue sich darauf, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen, wo die Wahrheit auf Grundlage von Beweisen und nicht von Spekulationen festgestellt werde.

Zahl der Betroffenen

Buzbee gab bekannt, dass sich über 3.280 Personen an seine Kanzlei gewandt haben, um anzugeben, dass sie von Combs betroffen waren. Nach einer Überprüfung der Vorwürfe entschied sich die Kanzlei, 120 Personen zu vertreten, während weitere Fälle noch geprüft werden. Die von Buzbees Kanzlei vertretenen Personen stammen aus mehr als 25 Bundesstaaten, hauptsächlich aus Kalifornien und New York.

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