Opferzahlen steigen
In den letzten Tagen haben heftige Regenfälle, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen führten, in Nepal verheerende Schäden angerichtet. Berichten zufolge sind mindestens 170 Menschen ums Leben gekommen, während 42 weitere als vermisst gelten. Die Polizei des Landes hat mitgeteilt, dass die Such- und Rettungsaktionen im ganzen Land im Gange sind.
Rettungsaktionen im Gange
Die Behörden erwarten, dass die Zahl der Todesopfer weiter ansteigt, da aus verschiedenen Dörfern Berichte eintreffen. In einer nächtlichen Rettungsaktion wurden 14 Leichname aus zwei Bussen geborgen, die auf einer Autobahn nahe der Hauptstadt Kathmandu von einem Erdrutsch begraben wurden.
Verletzte und Vermisste
Laut dem Sprecher des nepalesischen Innenministeriums, Rishiram Pokharel, sind insgesamt 111 Personen verletzt und 42 Menschen werden vermisst. Die Regierung hat alle Sicherheitskräfte mobilisiert, um die Rettungsaktionen zu unterstützen. Die nepalesische Armee hat bereits 162 Personen aus verschiedenen Teilen des Landes per Lufttransport evakuiert.
Hilfsmaßnahmen
Zusätzlich haben die nepalesische Armee, die Polizei und die bewaffnete Polizei gemeinsam fast 4.000 von den Überschwemmungen betroffene Personen gerettet und notwendige Hilfsgüter, darunter Nahrungsmittel, verteilt.
Blockierte Straßen
Die Nationalstraßen sind seit Samstag blockiert, und es wird daran gearbeitet, die durch Erdrutsche versperrten Straßen zu räumen. Kathmandu ist von den Hauptverkehrswegen abgeschnitten, da mehrere Straßen, einschließlich der wichtigen Prithvi-Autobahn, die die Stadt mit dem Rest des Landes verbindet, durch Erdrutsche blockiert sind.
Schäden durch die Fluten
Laut Berichten wurden mindestens 322 Häuser und 16 Brücken in Nepal durch die Fluten beschädigt. Der Hauptfluss von Kathmandu, der Bagmati, führt nach den anhaltenden Regenfällen über den Gefahrenpegel.
Klimatische Einflüsse
Ein Tiefdrucksystem im Golf von Bengalen und die ungewöhnlich nördliche Lage des Wetters haben zur Intensität der Niederschläge beigetragen, die weite Teile von Ost- und Zentralnepal betroffen haben.