EU-Kommission beschränkt PFAS-Chemikalien

Wirtschaftsnews12 Monaten ago1542 min

Hintergrund zu PFAS-Chemikalien

PFAS-Chemikalien, auch bekannt als Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, sind Stoffe, die in der Umwelt nicht abbaubar sind. Sie stehen im Verdacht, sowohl der menschlichen Gesundheit als auch der Natur zu schaden. Aufgrund dieser Bedenken hat die EU-Kommission Maßnahmen ergriffen, um die Verwendung einer bestimmten Untergruppe dieser Chemikalien einzuschränken.

Produkte im Fokus

Die neuen Regelungen betreffen eine Vielzahl von Alltagsprodukten, die viele Menschen regelmäßig nutzen. Dazu gehören unter anderem Textilien, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen. Beispiele für betroffene Produkte sind Regenwesten, Pizza-Boxen, Imprägniersprays und Hautpflegeartikel.

Geplante Maßnahmen

Laut der Kommission zielt die Beschränkung insbesondere auf Undecafluorhexansäure (PFHxA) und verwandte Substanzen ab. Diese Chemikalien sind besonders beständig und stellen ein inakzeptables Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar. Ausnahmen von diesen Regelungen gelten für bestimmte Anwendungen wie Halbleiter, Batterien und Brennstoffzellen, die für grünen Wasserstoff verwendet werden.

Zeitplan für die Umsetzung

Die neuen Beschränkungen sollen im kommenden Monat in Kraft treten. Nach einer Übergangszeit von 18 Monaten bis zu fünf Jahren werden die Maßnahmen vollständig wirksam.

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