Drama im Halbfinale
Jannik Sinner hat sich mit einem spannenden Spiel ins Finale der US Open gekämpft. Der italienische Tennisprofi, derzeit an der Spitze der Weltrangliste, besiegte den britischen Außenseiter Jack Draper mit 7:5, 7:6 (7:3), 6:2. Während des Spiels kam es zu dramatischen Momenten, als Sinner auf sein linkes Handgelenk stürzte und behandelt werden musste.
Drapers gesundheitliche Probleme
Jack Draper hatte während des Matches mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er übergab sich mehrmals auf dem Platz und äußerte nach dem Spiel, dass er mit Ängsten in solch bedeutenden Spielen zu kämpfen habe. „Ich war etwas nervöser heute“, gestand Draper. „Wenn alles zusammenkommt, fühle ich etwas Übelkeit auf dem Platz.“
Freundschaft und Respekt
Sinner zeigte Verständnis für die Situation seines Gegners: „Jack und ich kennen uns sehr gut, wir sind gute Freunde. Es war ein sehr physisches Match“, erklärte der Südtiroler. Er betonte die besondere Anspannung, die mit einem Halbfinale bei einem Grand Slam verbunden ist.
Auf dem Weg zum zweiten Titel
Mit diesem Sieg hat Sinner die Möglichkeit, seinen zweiten Grand-Slam-Titel zu gewinnen, nachdem er bereits die Australian Open im Januar gewonnen hat. Im Finale wird er auf den Gewinner des Duells zwischen Taylor Fritz und Frances Tiafoe treffen.
Drapers Schwierigkeiten im Spiel
Obwohl Draper phasenweise gut mithielt, war er insgesamt zu inkonstant und machte zehn Doppelfehler. Vor diesem Halbfinale hatte er im gesamten Turnierverlauf keinen Satz abgegeben.
Kühlungsversuche während des Spiels
Während des zweiten Satzes suchte Draper nach Möglichkeiten zur Abkühlung. Er verwendete Eis-Handtücher und versuchte, sich mit kalter Luft zu erfrischen. Auch Sinner hatte mit Problemen zu kämpfen und musste nach seinem Sturz auf das Handgelenk behandelt werden.
Entscheidender Sieg
Trotz dieser Herausforderungen konnte Sinner im dritten Satz die letzten vier Spiele für sich entscheiden und verwandelte nach 3:03 Stunden seinen ersten Matchball.