Trumps Strafmaß auf den 26. November verschoben

Wirtschaftsnews12 Monaten ago943 min

Richter Merchan trifft Entscheidung

Ein Richter in New York hat die Verurteilung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in seinem Strafverfahren wegen Schweigegeldzahlungen auf den 26. November verschoben. Der Richter, Juan Merchan, möchte damit vermeiden, dass der Eindruck eines politischen Motivs entsteht, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen am 5. November.

Argumente der Anwälte

Trumps Anwälte hatten im August beantragt, das Strafmaß auf einen Termin nach den Wahlen zu verschieben und verwiesen auf mögliche „offensichtliche Wahlbeeinflussungen“. Sie argumentieren, dass nicht genügend Zeit für eine mögliche Berufung vor der Verurteilung verbleibe. Dies bezieht sich auf eine bevorstehende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Fragen der Präsidialimmunität.

Stellungnahme der Staatsanwaltschaft

Der Manhattan District Attorney Alvin Bragg, der die Anklage gegen Trump erhoben hat, ist Demokrat. Merchan erklärte, dass er am 26. November verhandeln möchte, es sei denn, der Fall wird vorher abgewiesen. Er betonte, dass das Gericht eine faire und unparteiische Institution sei.

Reaktionen auf die Entscheidung

Ein Sprecher der Trump-Kampagne äußerte, dass der Fall insgesamt abgewiesen werden sollte und bezeichnete das Verfahren als „Wahlbeeinflussungs-Witch Hunt“.

Hintergrund des Verfahrens

Trump wurde am 30. Mai in einem historischen Strafprozess wegen Fälschung von Geschäftsdokumenten verurteilt. Dies geschah im Zusammenhang mit einer Zahlung von 130.000 US-Dollar an die Pornodarstellerin Stormy Daniels, um ihre Stillschweigen über eine angebliche sexuelle Begegnung vor den Wahlen 2016 zu sichern. Trump bestreitet die Vorwürfe und plant, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Entscheidung des Obersten Gerichtshofs

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die in einem separaten Verfahren erging, stellte fest, dass Präsidenten nicht strafrechtlich verfolgt werden können, was möglicherweise Auswirkungen auf Trumps laufende Verfahren haben könnte.

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