Gerichtsverfahren gegen Geldautomatensprenger

Wirtschaftsnews12 Monaten ago1042 min

Hintergrund der Anklage

Drei Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren stehen vor dem Landgericht Hanau, da sie verdächtigt werden, Teil einer internationalen kriminellen Organisation zu sein. Ihnen wird vorgeworfen, mehrere Geldautomaten gesprengt zu haben, darunter zwei in Hasselroth (Hessen) und einen in Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen).

Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt erhebt gegen das Trio schwere Vorwürfe, darunter die Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen und gewerbsmäßigen Diebstahl. Die Männer sollen im Verdacht stehen, Mitglieder einer niederländischen Bande zu sein, die in Deutschland für weitere Sprengungen verantwortlich sein könnte.

Details der Taten

Am 25. Oktober 2023 versuchten die Angeklagten, einen Geldautomaten in einem Einkaufszentrum in Bad Oeynhausen zu sprengen, doch die Explosion war nicht erfolgreich, da die Geldkassette unbeschädigt blieb. Ein Monat später gelang es ihnen jedoch, den Geldautomaten der Sparkasse in Hasselroth in die Luft zu jagen und dabei etwa 62.000 Euro zu stehlen.

Flucht und Festnahme

Nach dem Überfall flüchteten die Angeklagten mit einem gestohlenen Fahrzeug über die hessisch-bayerische Grenze. Zeugen, die durch die nächtlichen Explosionen alarmiert wurden, informierten die Polizei und lieferten entscheidende Hinweise. Schließlich wurden die Männer in einem Hühnerstall in Schöllkrippen, im bayerischen Landkreis Aschaffenburg, festgenommen.

Prozessdetails

Da zwei der Angeklagten zum Zeitpunkt der Taten noch minderjährig waren, wird der Prozess vor der Jugendkammer geführt. Die ersten vier Verhandlungstage sind bis Oktober angesetzt.

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