Schießerei in München

Wirtschaftsnews12 Monaten ago1653 min

Vorfall in der Nähe des israelischen Konsulats

Am Donnerstag berichtete die deutsche Innenministerin Nancy Faeser, dass ein Verdächtiger in der Nähe des israelischen Konsulats und des NS-Dokumentationszentrums in München erschossen wurde. Der Mann starb am Tatort, nachdem er im Schusswechsel mit der Polizei getroffen wurde.

Schutz von israelischen Institutionen

Faeser betonte, dass der Schutz israelischer Einrichtungen höchste Priorität habe. Sie bezeichnete die Schießerei als „ernsthaftes Ereignis“ und gab an, dass sie in Kontakt mit den Einsatzkräften stehe.

Details zum Schusswechsel

Laut Polizei wurden die Beamten gegen 9 Uhr morgens auf eine Person aufmerksam, die im Karolinenplatzbereich, nahe der Innenstadt von München, ein „langes Gewehr“ trug. Es kam zu einem Schusswechsel, bei dem der Verdächtige tödliche Verletzungen erlitt. In einem Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter) erklärten die Münchner Polizeibeamten, dass die Beamten eine Person sahen, die anscheinend eine Schusswaffe trug, und daraufhin ihre Dienstwaffen einsetzten.

Keine weiteren Verletzten

Die Polizei berichtete, dass es derzeit keine Hinweise auf weitere verletzte Personen oder andere Verdächtige gebe. Informationen über die Identität des Verdächtigen oder dessen Motiv liegen bislang nicht vor.

Historischer Kontext

Das NS-Dokumentationszentrum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen NSDAP-Zentrale und in der Nähe des israelischen Konsulats im Zentrum Münchens. Der Tatort wurde abgesperrt, und die Ermittlungen sind im Gange. Medienberichten zufolge fand die Schießerei am Jahrestag des Massakers an israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen 1972 in München statt, bei dem 11 israelische Teammitglieder, ein westdeutscher Polizist und fünf der Angreifer getötet wurden.

Keine Verletzten im Konsulat

Das israelische Konsulat in München war zum Zeitpunkt der Schießerei geschlossen, und es gab keine Verletzten unter dem Konsulatspersonal, wie das israelische Außenministerium mitteilte. Auch das NS-Dokumentationszentrum berichtete, dass alle Mitarbeiter unversehrt geblieben sind.

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