Trump und Gold Star Familien

Wirtschaftsnews2 Jahren ago2344 min

Einladung nach Arlington

In Atlanta gab die Kampagne von Donald Trump am Sonntag eine Erklärung von den Gold Star Familien heraus, die ihn nach Arlington National Cemetery eingeladen hatten. Diese Familien verteidigten den republikanischen Präsidentschaftskandidaten und wiesen darauf hin, dass Vizepräsidentin Kamala Harris diejenige sei, die die gefallenen US-Soldaten politisch instrumentalisiere.

Politische Auseinandersetzung

Der Austausch zwischen Trump und Harris ist Teil eines anhaltenden politischen Streits. Trump versucht, Harris für die Handhabung des chaotischen Rückzugs der US-Truppen aus Afghanistan im Jahr 2021 verantwortlich zu machen, bei dem ein Selbstmordattentat 13 US-Soldaten das Leben kostete. Harris hatte Trump am Samstag vorgeworfen, eine „politische Inszenierung“ durchzuführen, die „heiligen Boden“ entehre, wo viele Gefallene des Afghanistan-Kriegs beerdigt sind.

Vorwürfe und Ehrung

Trump und die Angehörigen einiger der im Anschlag Getöteten machen Harris, wie zuvor Präsident Joe Biden, für den Tod ihrer Angehörigen verantwortlich. Die Familien betonen, dass Trump ihre Liebsten ehrte, als er Arlington besuchte. In einer gemeinsamen Erklärung der Angehörigen heißt es: „Präsident Trump wurde von uns, den Gold Star Familien, eingeladen, an den feierlichen Zeremonien zum dritten Jahrestag des Todes unserer Kinder teilzunehmen.“

Wreath-Legende und Dankbarkeit

Trump legte am Montag Kränze zu Ehren von Sgt. Nicole Gee, Staff Sgt. Darin Hoover und Staff Sgt. Ryan Knauss nieder. Diese gehörten zu den 13 US-Soldaten und über 100 Afghanen, die am 26. August 2021 bei einem Anschlag am Hamid Karzai International Airport starben, während die US-Truppen sich aus Afghanistan zurückzogen. Trump bedankte sich über soziale Medien bei den Familien für ihre Erklärung.

Videoaussagen und direkte Ansprache

Im Laufe des Wochenendes nutzte Trump seine sozialen Medien, um Videoaussagen von einigen Angehörigen zu teilen, die die gemeinsame Erklärung unterzeichnet hatten. Christy Shamblin, die Schwiegermutter von Gee, äußerte in einer 90-sekündigen Botschaft, dass Trump und seine Mitarbeiter „respektvoll“ und eine „Trost“ für die versammelten Familien waren. Sie richtete ihre Worte direkt an Harris: „Warum rufen Sie nicht zurück und erklären, wie Sie den Tod meiner Schwiegertochter als Erfolg bezeichnen können?“

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